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Ladezeit ist offizieller Rankingfaktor

SEO  |  Alex Sczakiel  |  , 00:43 Uhr  |  13 Kommentare

Google hat dem Gesetzbuch für Webmaster einen weiteren Paragraphen hinzugefügt und im offiziellen Webmaster Central Blog bekanntgegeben, dass die Ladegeschwindigkeit von Webseiten bereits seit einiger Zeit ein Rankingfaktor ist und damit Eurer Positionierung in den Suchergebnissen schaden kann…

Nachdem schon lange darüber spekuliert wurde, ob Google auch die Ladegeschwindigkeit hernimmt um das Ranking von Webseiten zu evaluieren, haben Mitarbeiter dieses nun bestätigt. Langsam ladende Webseiten beeinflussen das Usererlebnis negativ, an einem entsprechenden Modell zur Bewertung wurde nach eigenen Angaben lange getestet. Auf Google.com ist dieses nun seit einigen Wochen aktiv, in Deutschland und dem Rest der Welt vermutlich in nächster Zeit ebenfalls.

Wenn Ihr im englischen Raum arbeitet und in den letzten Wochen ungewöhnliche Veränderungen Eurer Positionen festgestellt habt, könnte es also auch an den schlechten Ladezeiten Eurer Webseite liegen. Obwohl Google betont, dass der Faktor kein allzu großen Einfluss auf das Ranking hat, kann es dennoch nicht schaden, Eurer Seite in punkto Ladezeit etwas auf die Sprünge zu helfen.

Google bietet mit `Page Speed´ eine spezielles Firefox Add-on zur Optimierung der Ladegeschwindig-keit von Webseiten. Das Plugin ist wirklich zu empfehlen, es zeigt das Optimierungspotential und liefert konkrete Tipps zur Verbesserung der Ladezeit einzelner Dateien.  Das Tool Page Speed downloaden könnt Ihr hier, weitere Informationen hierzu bietet auch das folgende Video:

Alexander Sczakiel

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Kommentare zu Ladezeit ist offizieller Rankingfaktor:

  1. David says:

    Also die Idee dahinter ist wirklich gut. Davon können so ziemlich alle profitieren. Wie bei der Bilder-Kompression. Da es tatsächlich noch Leute gibt die unkomprimierte Bilder 1 zu 1 online stellen, sollte dies ein Vorteil sein.

    …nur…

    Meiner Meinung nach sind einige Tipps die das Add-on vorschlägt, in so manchen Fällen sehr fragwürdig.

    Zum Beispiel „Minify HTML“ und „Minify CSS“. Es sollen quasi sämtliche Leerzeichen und Umbrüche vom Quellcode entfernt werden. Klar, es macht den Quellcode effektiv schlanker. Allerdings auf Kosten der Übersichtlichkeit. Und da man in den meisten Fällen eine Internet-Seite aktiv weiterentwickelt, ist es aus Entwicklersicht eher ein Graus was da vorgeschlagen wird. Das wieder spricht der Programmierethik… dass man einen sauberen und strukturierten Quellcode entwickelt.

  2. Philip says:

    Eine meiner Seiten läuft auf der Google App Engine und liefert dem Googlebot nur statische Seiten aus, da extremst viel auf Ajax gesetzt wird. Die Auslieferungszeit für diese statischen Seiten beträgt laut logs zwischen 1ms und 5ms, trotzdem gab es bei mir laut Google Webmaster Tools (Website-Leistung) Zeiträume bei denen die durschnittliche Ladezeit bei 80 Sekunden lag, was völlig unmöglich ist (Alleine schon aufgrund des Zeitlimits bei Requests). Muss ich jetzt Angst haben?

  3. Website Speed als Rankingfaktor 2010 | seo-rookies.at says:

    […] Ein weiterer Artikel zu dem Thema findet ihr bei SEO-united.de […]

  4. sl says:

    Sers Alexander,

    kann ich nur bestäti8gen – ist mir auch bei nem anderen Blog aufgefallen. Über Jahre konstant zu bestimmtem Key in den Top – Ten . Dann andere Serverwechsel (auf nen echt beschissenen) und Ranking war futsch. 30 Plätze nach unten…

    Einmal und nie wieder diesen Server Manager!

    Cya
    Seba

  5. Christopher says:

    Wenn Google das Kriterium „Ladezeit“ in angemessener Weise gewichtet, dann ist das denke ich eine gute Sache.

    Nettes Plugin, danke für den Hinweis!

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