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Link-Fluktuation als Rankingfaktor

SEO  |   |  , 21:29 Uhr  |  9 Kommentare

Um die Verlinkungsstruktur einer Webseite möglichst natürlich nachzubilden, gilt es viele unterschiedliche Kriterien zu beachten. Im Zuge der Beurteilung eines erfolgreichen Linkaufbaus gibt es ein Kriterium, welches zumindest bislang noch kaum Erwähnung findet, die Fluktuation der Links…

Unter Link-Fluktuation versteht man das Verhältnis von wegfallenden zu aktuell gesetzten bzw. neu generierten Backlinks.

Die Link-Fluktuation muss in diesem Zusammenhang von der Geschwindigkeit des Linkaufbaus, also der Anzahl der über einen bestimmten Zeitraum neu gesetzten Backlinks, unterschieden werden. Eine hohe Link-Fluktuation bedeutet, das bei einer bestimmten Anzahl vorhandener Backlinks überdurchschnittlich viele dieser Links wegfallen. Mit `überdurchschnittlich´ ist gemeint, dass bei einer bestimmten Anzahl von Backlinks rein statistisch gesehen so und so viele dieser Links auch ganz natürlich wegfallen, was wiederum bedeutet, dass man der optimalen Link-Fluktuation sogar einen konkreten Wert zuordnen kann.

Um die Link-Fluktuation möglichst gering zu halten, sollte man stets versuchen, das gehäufte Wegfallen von Backlinks zu vermeiden. Da dieses in der Praxis zumeist nur gekaufte oder getauschte Backlinks betrifft, sollte man im Zuge einer möglichst unauffälligen Link-Fluktuation darauf achten, die Anzahl der gekauften Links möglichst klein zu halten, bezahlte Links niemals gehäuft zu setzen, anfänglich gekaufte Links möglichst auszuschleichen, aber z.B. auch zu überlegen, ob die Webseite eines Tauschpartners überhaupt das Potential hat, auch noch in einigen Jahren erfolgreich betrieben zu werden oder man den heute für Linkplätze reservierten Platz auch morgen noch problemlos freihalten kann.

Es ist zwar fraglich, ob Suchmaschinen die allgemeine Fluktuation der Backlinks einer Webseite als Rankingfaktor heranziehen, wer sich hier jedoch von Anfang an auf sicherem Terrain bewegt, braucht später keine Angst zu haben, wegen einer Anomalie unter das Radar einer Kontrolle zu fallen bzw. wegen plötzlich wegfallender Backlinks in den Rankings abzustürzen…

Gretus

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Kommentare zu Link-Fluktuation als Rankingfaktor:

  1. Jan says:

    Langfristig halte ich besonders Methoden, die einen natürlichen Linkaufbau begünstigen für erfolgsversprechend. Wer einen Nutzen für seine Leser schafft, wird leichter freiwillige / natürliche Links erhalten. Das Nachbilden einer natürlichen Linkstruktur kann recht aufwendig sein und birgt, wie im Artikel beschrieben, gewisse Risiken. Ich bin sehr gespannt, was man in fünf Jahren unter SEO verstehen wird.

  2. Norman says:

    Schließe mich da Robert an. An sich aber spannend, da bestimmte Seitentypen temporär Links anziehen, dann aber auch wieder verlieren könnten und somit evtl. schuldlos bestraft werden. das Thema sollte man nochmal geistig durchleuchten.

  3. Der SEO-Blog Wochenrückblick KW 23 | SEO Trainee says:

    […] Dass man als Webmaster stets mit einem Auge auf seine Linkstruktur und auch auf deren Dynamik schielen sollte, davon berichtete in dieser Woche der Blog SEO-united.de […]

  4. Tobias says:

    Was noch viel wichtiger ist als die Linkfluktuation, ist meiner Meinung nach ein konstanter Linkaufbau. Sprich pro Woche die Anzahl X an Links anstatt immer wieder in Intervallen die Seite mit Links zu versorgen. Konnte dies schon auf mehreren Seiten beobachten, das bei einem konstanten Linkaufbau die Seiten besser rankten als mit anderen Methoden (bei einer identischen Anzahl von Links).

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