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Linkaufbau über Blogkommentare

SEO  |   |  , 20:00 Uhr  |  63 Kommentare

Blogspam„Ein sehr guter Artikel, ich habe auch schon oft darüber nachgedacht und bin meistens zum gleichen Schluss gekommen!“, schreibt der anonyme Sascha in das Kommentarfeld eines Blogs, der sich augenscheinlich lediglich über eine große deutsche Domain identifiziert. Ansonsten verlaufen sich seine Spuren im Nebel, ein Wiederbesuch ist so gut wie ausgeschlossen.

So könnte man zumindest meinen. Als SEO weiß man natürlich sofort, dass es sich um hausgemachten Spam handelt. Dieser Sascha, der eigentlich gar nicht Sascha heißt und auch kein Interesse an dem Artikel hat, ist lediglich im Netz unterwegs, um eine Domain über Blogkommentare zu verlinken.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Um die Verlinkungspopularität und den Trust seiner Seite zu erhöhen, schreibe man einfach extrem viele Kommentare in Blogs. Wo früher noch Kollegen wie Bernd Sonnensegel ins Rennen geschickt wurden, scheint man heute aus den damaligen Folgen gelernt zu haben und bei den Linktexten mehr zu diversifizieren bzw. real existierende Vornamen zu benutzen.

Dass ein derartiger Linkaufbau, eine solide Basis einmal vorausgesetzt, insbesondere Domains mit viel und aktuellem Content einen schönen Schub bringt, soll folgender Screenshot zeigen:

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Vermutlich ist es ein wenig wie beim klassischen Katz- und Mausspiel, wo sich die grundsätzlichen Spielregeln naturbedingt nicht ändern. Die Frage lautet allerdings, wie seriös es ist, eine seit Jahren existierende und gut verlinkte Domains mit Kommentaren aus Blogs zu pushen? Eine Frage übrigens, welche sich natürlich auch bei Links aus Foren oder Communities stellt.

Fakt ist, solch eine Verlinkungsstrategie bleibt nicht unbemerkt. Bringt sie einen zwar kurz- oder mittelfristig nach oben, so besteht doch jederzeit die Gefahr einer öffentlichen Entlarvung, welche in vielen Fällen eine direkte Abstrafung des Entblößten zur Folge hat. Man sollte sich also immer im Klaren darüber sein, dass kostenlose Links aus Quellen, die anderen negativ auffallen können, stets die Gefahr einer Abstrafung mit sich bringen. Im schlimmsten Fall fällt sogar ein nicht unerheblicher Imageschaden auf die optimierende Agentur zurück…

Constantin

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