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Linkbuilding 2014 – Kosten, Methoden und Gefahren

SEO  |   |  , 09:15 Uhr  |  11 Kommentare

SkyrocketDa sie dann doch immer wieder einige interessante Erkenntnisse zutage fördert, möchten auch wir Euch kurz auf die unlängst von MOZ veröffentlichten Ergebnisse der „Link Building Survey 2014“ von Skyrocket hinweisen. Grundlage der Umfrage zu den Linkbuilding-Aktivitäten verschiedener Unternehmen sind die Aussagen von ca. 300 hierfür verantwortlichen Personen, teils als Inhouse SEO arbeitend, teils aus einer Agentur stammend und teils auch nur als Freelancer für die Unternehmen tätig…

Kosten für Linkbuilding

Schaut man sich die von den SEOs gemachten Ausgaben explizit nur für Linkbuiding an, so sind diese im Vergleich zum letzten Jahr noch weiter angestiegen. Nachfolgend eine Grafik, welche zeigt, wie viel Prozent der Gesamtausgaben für SEO nur in den Aufbau von Links gesteckt werden:

Skyrocket Linkbuilding-Umfrage 2014: Anteil/Kosten

Effektive Linkbuilding-Methoden

Skyrocket Linkbuilding-Umfrage 2014: Effektive Methoden

Weniger effektive Linkbuilding-Methoden

Skyrocket Linkbuilding-Umfrage 2014: Weniger effektive Methoden

Gefährliche Linkbuilding-Methoden

Skyrocket Linkbuilding-Umfrage 2014: Gefährliche Methoden

Die obigen drei Grafiken fassen noch einmal zusammen, wie sich die Aktivitäten im Bereich Linkbuilding mit den Jahren verschoben haben. Wo es früher noch Gang und Gebe war, eine Webseite in Webkataloge einzutragen, diese in entsprechenden Foren zu bewerben oder einfach nur Links dafür zu kaufen, werden derartige Maßnahmen mittlerweile als gefährlich angesehen. Die fünf von den Experten aktuell als am ungefährlichsten bzw. effektivsten eingestuften Linkbuilding-Methoden sind Content bzw. Outreach Marketing, Infografiken Promotion, Broken Linkbuilding, lokale Einträge in Branchenbücher sowie Links von echten Ressourcen-Seiten.

Skyrocket Linkbuilding-Umfrage 2014: Ausgaben/Monat

Fasst man die Ergebnisse der diesjährigen Linkbuilding-Umfrage von Skyrocket auf das Wesentliche zusammen, so scheinen sich die Bemühungen der Betreiber bekannter Suchmaschinen gegen vornehmlich zu SEO-Zwecken generierte Links aktuell noch dahingehend auszuwirken, dass einfach immer noch mehr Geld in den Bereich SEO bzw. Linkbuilding gepumpt wird. Oben die genauen Zahlen.

Geht man davon aus, dass sämtliche Teilnehmer der Umfrage wahrheitsgemäß geantwortet haben, so scheint mit 50.000 Euro/Monat an Ausgaben nur für Links zwar eine Art „Toleranz-grenze“ bei großen Unternehmen erreicht, aber auch diese dürfte sich in Anbetracht der steigenden Budget-Ausgaben der etwas kleineren Unternehmen nicht lange halten können…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Linkbuilding 2014 – Kosten, Methoden und Gefahren:

  1. Sebastian Prohaska Website sagt:

    Hey,

    Obwohl der Artikel schon etwas älter ist, bin ich erst jetzt darauf gestoßen. 35% investieren 5k – 50k pro Monat. Wahnsinn 🙂 Gibt es da auch aktuelle Zahlen von jemanden?

    Liebe Grüße aus Wien,

    Sebastian

  2. Markus Website sagt:

    Das nächste Problem an der Sache ist, dass man für einen wirklich guten U.C. Link nun mal auch lange arbeiten muss. Soll heißen: will man einen guten Content Link abgeben, dann ist da mehr als eine Stunde Arbeit drin. Und man soll dem Kunden hinterher erklären, dass man in dem Monat nur 1-2 Links gesetzt hat. Schon nicht ganz so einfach. In dem Fall würde es bedeutet – wie Strigo auch sagte – das nur die großen Kunden gewinnen…

  3. Erkan Website sagt:

    Interessante Ergebnisse, die Bilder sind sehr einprägsam, danke!

  4. […] Die Aktivitäten im Linkbuilding haben sich aber in den letzten Jahren definitiv verschoben, so eine aktuelle Linkbuilding-Umfrage von Skyrocket […]

  5. Strigo Website sagt:

    Ich sehe das Thema mittlerweile sehr kritisch und denke Google wird hier immer extremer. Was ich aktuell beobachte ist, dass immer größere Summen für Linkbait Aktionen ausgegeben werden. Dabei wird zwar gesagt man will hochwertigen Content schaffen, aber nicht für den User sondern unter dem einzigen Hintergedanken Links abzugreifen. Man macht also die Aktionen nicht für den User, sondern aus reinem Eigeninteresse.

    Da sitzen wieder Agenturen und SEO samt Praktikanten dran und verteilen den Content. Was wiederum bedeutet, nicht der hochwertigste Content setzt sich durch, sondern jene mit der größten finanziellen bzw. Man Power. Im Gegenteil jetzt wird es für kleinere Webmaster u. Unternehmen noch schwerer bei Google zu ranken. Denn Linkbaids werden immer größer aufgezogen und die Webmaster haben nicht mehr die Möglichkeit jeden einzubauen, der irgendwas in die Richtung macht.

    Ich persönlich sehe klassisches SEO für Kleinunternehmer nur mehr in Nischenbereichen bzw. im Lokalen Bereich als sinnvoll. Sobald man nicht in einer Nische arbeiten will ist SEO unrentabel für Kleinunternehmer. Da reichen die Basics und denn größen Traffic muss man sich von woanders holen.

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