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Linkbuilding 2018 – Kosten, Methoden und Gefahren

SEO  |   |  , 09:15 Uhr  |  11 Kommentare

SkyrocketDa sie dann doch immer wieder einige interessante Erkenntnisse zutage fördert, möchten auch wir Euch kurz auf die von Link Assistant veröffentlichten Ergebnisse der „Link Building Survey“ hinweisen. Grundlage der Umfrage zu den Linkbuilding-Aktivitäten verschiedener SEOs sind die Aussagen von ca. 630 hierfür verantwortlichen Personen, teils als Inhouse SEO arbeitend, teils aus einer Agentur stammend und teils auch nur als Freelancer für die Unternehmen tätig…

Kosten für Linkbuilding

Schaut man sich die von den SEOs gemachten Ausgaben explizit nur für Linkbuiding an, so sind diese im Vergleich zum letzten Jahr noch weiter angestiegen. Nachfolgend eine Grafik, welche zeigt, wie viel Prozent der Gesamtausgaben für SEO nur in den Aufbau von Links gesteckt werden:

2017 gaben nach der Studie 68% der in der Online Marketing Industrie tätigen Personen weniger als USD 1.000 monatlich für Linkbuilding aus , und 73% erstellen bis zu 20 Backlinks pro Webseite pro Monat. 2014 investierten 40% unter 300 befragten Unternehmen  zwischen 51 und 75% ihres gesamten SEO Budgets in Links.

Skyrocket Linkbuilding-Umfrage 2014: Anteil/Kosten

Effektive Linkbuilding-Methoden

Nach der aktuellen Umfragen sind 72% aller befragten SEOs davon überzeugt, dass Linkbuilding zu den wirkungsvollsten Maßnahmen im SEO Mix zählt. Nur 6% der mehr als 600 Befragten gaben 2017 an, von Google eine Abstrafung erlitten zu haben. Dieser geringe Prozentsatz zeigt, dass Google-PR Strategie zwar eine große Verunsicherung hervorruft – jedoch nur selten Konsequenzen nachsich zieht.

 

Weniger effektive Linkbuilding-Methoden

seo-linbuilding-kosten

wenigereffiziente-massnahmen

 

Gefährliche Linkbuilding-Methoden

Skyrocket Linkbuilding-Umfrage 2014: Gefährliche Methoden

Die obigen drei Grafiken fassen noch einmal zusammen, wie sich die Aktivitäten im Bereich Linkbuilding mit den Jahren verschoben haben. Wo es früher noch Gang und Gebe war, eine Webseite in Webkataloge einzutragen, diese in entsprechenden Foren zu bewerben oder einfach nur Links dafür zu kaufen, werden derartige Maßnahmen mittlerweile als gefährlich angesehen. Die fünf von den Experten aktuell als am ungefährlichsten bzw. effektivsten eingestuften Linkbuilding-Methoden sind Content bzw. Outreach Marketing, Infografiken Promotion, Broken Linkbuilding, lokale Einträge in Branchenbücher sowie Links von echten Ressourcen-Seiten.

Skyrocket Linkbuilding-Umfrage 2014: Ausgaben/Monat

Fasst man die Ergebnisse der diesjährigen Linkbuilding-Umfrage von Skyrocket auf das Wesentliche zusammen, so scheinen sich die Bemühungen der Betreiber bekannter Suchmaschinen gegen vornehmlich zu SEO-Zwecken generierte Links aktuell noch dahingehend auszuwirken, dass einfach immer noch mehr Geld in den Bereich SEO bzw. Linkbuilding gepumpt wird. Oben die genauen Zahlen.

Durch eine zunehmenden Signalmix verliert das Linkbuilding an Popularität. Linkbuilding 2.0 ist sozusagen das Content Marketing von heute – dahin bewegen sich aktuell Budgets der Marketing Verantwortlichen. Im Prinzip ist Content Marketing ein Mix aus Nennungen, Verlinkungen und Markenreichweite. Der Link beeinflusst das Ranking, die Nennungen geben der Marke oder dem Produkt einen SEO relevanten Context und die Markenreichweite führt zu einem gesteigerten Begehren, welche sich in navigationsorientierten Suchanfragen auswirkt und damit auch das Ranking positiv unterstützt. Aktuell betrachtet sind die Kosten einer Linkbuilding Agentur inkl. dem ganzen Akquiseprozessen, welche sich ausschließlich auf den gezielten Aufbau von kontextuellen Verlinkungen konzentriert und dabei die Content Marketing Strategie und Markenstrategie unterstützt überschaubarer und weniger riskant als, dass man 2018 noch einen Linkbuilder einstellt und sich die personellen Risiken aufbürgt.

Eines lässt sich sicher ableiten, dass 2018 sämtliche Shortcuts in Sachen Linkaufbau vorbei sind und gutes Linkbuilding oder eine gute Content Marketing Kampagne sowohl eine Strategie, als auch eine sorgfältige und gewissenhafte Umsetzung benötigt. Die damit verbundene Professionalität hat seinen Preis und wer hier anfängt zu sparen, erhöht damit nicht nur das Risiko einer Abstrafung, sondern versenkt sein Geld durch unwirksame Links. Prüfen Sie die Wirksamkeit neuer Verlinkungen zeitnah und investieren Sie nur in wirksame Backlinks.

Geht man davon aus, dass sämtliche Teilnehmer der Umfrage wahrheitsgemäß geantwortet haben, so scheint mit 50.000 Euro/Monat an Ausgaben nur für Links zwar eine Art „Toleranz-grenze“ bei großen Unternehmen erreicht, aber auch diese dürfte sich in Anbetracht der steigenden Budget-Ausgaben der etwas kleineren Unternehmen nicht lange halten können…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Linkbuilding 2018 – Kosten, Methoden und Gefahren:

  1. Sebastian Prohaska says:

    Hey,

    Obwohl der Artikel schon etwas älter ist, bin ich erst jetzt darauf gestoßen. 35% investieren 5k – 50k pro Monat. Wahnsinn :-) Gibt es da auch aktuelle Zahlen von jemanden?

    Liebe Grüße aus Wien,

    Sebastian

  2. Markus says:

    Das nächste Problem an der Sache ist, dass man für einen wirklich guten U.C. Link nun mal auch lange arbeiten muss. Soll heißen: will man einen guten Content Link abgeben, dann ist da mehr als eine Stunde Arbeit drin. Und man soll dem Kunden hinterher erklären, dass man in dem Monat nur 1-2 Links gesetzt hat. Schon nicht ganz so einfach. In dem Fall würde es bedeutet – wie Strigo auch sagte – das nur die großen Kunden gewinnen…

  3. Erkan says:

    Interessante Ergebnisse, die Bilder sind sehr einprägsam, danke!

  4. SEO Trends: Wie sich die Suche verändert - TWT Interactive says:

    […] Die Aktivitäten im Linkbuilding haben sich aber in den letzten Jahren definitiv verschoben, so eine aktuelle Linkbuilding-Umfrage von Skyrocket […]

  5. Strigo says:

    Ich sehe das Thema mittlerweile sehr kritisch und denke Google wird hier immer extremer. Was ich aktuell beobachte ist, dass immer größere Summen für Linkbait Aktionen ausgegeben werden. Dabei wird zwar gesagt man will hochwertigen Content schaffen, aber nicht für den User sondern unter dem einzigen Hintergedanken Links abzugreifen. Man macht also die Aktionen nicht für den User, sondern aus reinem Eigeninteresse.

    Da sitzen wieder Agenturen und SEO samt Praktikanten dran und verteilen den Content. Was wiederum bedeutet, nicht der hochwertigste Content setzt sich durch, sondern jene mit der größten finanziellen bzw. Man Power. Im Gegenteil jetzt wird es für kleinere Webmaster u. Unternehmen noch schwerer bei Google zu ranken. Denn Linkbaids werden immer größer aufgezogen und die Webmaster haben nicht mehr die Möglichkeit jeden einzubauen, der irgendwas in die Richtung macht.

    Ich persönlich sehe klassisches SEO für Kleinunternehmer nur mehr in Nischenbereichen bzw. im Lokalen Bereich als sinnvoll. Sobald man nicht in einer Nische arbeiten will ist SEO unrentabel für Kleinunternehmer. Da reichen die Basics und denn größen Traffic muss man sich von woanders holen.

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