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Negative Rankingfaktoren

SEO  |  Alex Sczakiel  |  , 10:18 Uhr  |  20 Kommentare

Kürzlich wurde auf seoFM.com berichtet, dass in der Interactive Site Review Session mit Matt Cutts und Vanessa Fox auf der Pubcon in Las Vegas negative Rankingfaktoren besprochen wurden. Rand Fishkin fasst die wichtigsen Punkte in seinem Artikel auf seomoz.org wie folgt zusammen…

Archive.org aussperren als Warnsignal
Wer beispielsweise Archive.org daran hindert seine Seite zu erfassen, demonstriert technische Kenntnisse, hat offensichtlich etwas zu verbergen und könnte ein Spammer sein.

Ladezeiten können sich positiv auswirken
Matt Cutts bestätigte, dass schnelle Ladezeiten die Rankings verbessern können, schlechte Ladezeiten aber nicht schaden.

Schwierigkeiten mit gebannten Domains
Es ist noch immer schwierig für Google, die schlechten Link-Profile einer zurecht gebannten Domain zu ignorieren. Somit wird es auch in Zukunft schwierig bleiben, mit verbrannten Domains irgendwann einmal noch etwas anzufangen. Matt rät, diese Domains nicht mehr zu nutzen und neu anzufangen.

Keywordstuffing bei internen Links schadet
Viele SEOs verwenden interne Links um bestimmte Unterseiten auf ihrer Domain zu stärken. Manchmal werden z.B. haufenweise, mit Keywords im Anchor-Text versehende Links in den Footer gesetzt. Diese Methode scheint dem Ranking zu schaden wie Matt Cutts zu verstehen gibt. Der Yahoo! Mitarbeiter und das SEOmoz Team sind durch Beobachtungen zu der gleichen Erkenntnis gekommen. Das Entfernen der Links hatte meist einen positiven Effekt auf die Suchergebnisse der ganzen Domain.

Google schaut sich Domainportfolios an
Matt behauptet, dass Google sich das Domainportfolio eines Webmasters anschaut, um herauszufinden, ob er noch verschiedene ähnliche Domains in Subnischen des Themas besitzt. Der normale Webmaster hat eine Seite, in der Regel haben nur Spammer dutzende unterschiedlicher Domains zum gleichen Thema. Eine simple Verteilung der Domains auf unterschiedliche IP-Adressen hilft hier nicht, da nach dem Domain-Besitzer und möglicherweise noch anderen Faktoren gesucht wird.

Wie der Böse SEO mir einmal erklärt hat, ist Google noch kein Registrar für .de Domains, was es ihnen schwerer macht Besitzerwechsel zu verfolgen. Bei .com .net .org sieht das Ganze anders aus. Dieses macht deutsche Expired Domains erfolgreicher und könnte möglicherweise erst einmal vor diesem negativen Faktor schützen.

stereophone

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Kommentare zu Negative Rankingfaktoren:

  1. Dominik (elexpress.de) Website sagt:

    > Google schaut sich Domainportfolios
    Das wusste ich auch noch nicht. Gibt es dazu weitere Informationen?

  2. bebo Website sagt:

    Ist eine Seite schon verbrannt, wenn sie nach zu schnellem Linkaufbau bereits seit Monaten in der Sandbox steckt? Ich meine, die Hauptseite wird bei G. überhaupt nicht gelistet – 2 der Unterseiten sind auf den Suchergebnis-Seiten 2 und 3 vertreten. Wie siehts aus? Muß ich von vorne anfangen – oder nur abwarten?

  3. Peter sagt:

    Hi,
    ist allein der Besitz von vers. Domains aus der gleichen Nische oder Subnische strafbar oder nur, wenn diese auch tatsächlich verwendet werden – sprich auf Seiten verweisen?

  4. […] Die letzten Aussagen von Matt Cutts zu negativen Rankingfaktoren sehr gut zusammengefasst […]

  5. Pawel sagt:

    Mir sieht das eher nach nem Brainstorming aus, was man alles machen könnte. Das mit dem „ein Webmaster hat nur eine Seite“ sollte man auch nicht zu ernst nehmen. Das würde keinen Sinn machen, würde man so wirklich abstrafen. Das ist wohl eher wie der Punkt mit archive.org zu verstehen. Ansonsten wären sie ja selber böse, weil sie so viele Domains haben.

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