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Rankingfaktoren – Teil 1

SEO  |   |  , 22:05 Uhr  |  4 Kommentare

Seit klar ist, dass Google verschiedene Rankingfaktoren zur Bewertung der Relevanz einer Website anwendet, versuchen Webmaster diese zu definieren. Anfänglich war dies noch relativ einfach möglich. Statische Rankingfaktoren ließen Rückschlüsse auf die Relevanz der einzelnen Faktoren zu.

In der letzen Zeit hat sich auf dem Gebiet der für Ranking einer Website verantwortlichen Faktoren allerdings einiges getan. Deswegen möchte ich in einer dreiteiligen Artikelreihe einen Ausblick darüber geben, welche Faktoren zur Zeit noch wichtig sind. Dementsprechend auch, mit welchen Faktoren man sich beschäftigen sollte und welche eher zu vernachlässigen sind.

Im ersten Teil der Artikelreihe möchte ich mich mit den „weichen“ Faktoren einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung beschäftigen. Also die Faktoren, die nicht durch Kennzahlen gemessen werden können. Diese Faktoren sind nicht nur die Basis einer guten Website, sondern fließen auch immer mehr in die Bewertung der Suchmaschinen ein.

Die weichen Faktoren

Content: Der Inhalt einer Website sollte so gut sein, dass er dem User Antworten gibt und Vertrauen schafft. Wenn ich beispielsweise beim Discounter Aldi einkaufe, dann vertraue ich auf die gute Qualität und den günstigen Preis. Es braucht nicht suggeriert werden, dass die Produkte günstig sind, sondern der Kunde weiß es. Und analog verhält es sich mit dem Inhalt. Nur wer über lange Zeiträume kontinuierlich ausschließlich qualitativ gute Inhalte veröffentlicht, kann Kundenbindung- und vertrauen aufbauen. Nur so kann eine signifikante Weiterempfehlungsrate erreicht werden.

Interne Verlinkung: Die Inhalte müssen natürlich auch perfekt miteinander vernetzt sein. Im Discounter gilt es, Laufwege des Kunden zu optimieren und die Produkte dort zu platzieren, wo sie der Kunde erwartet. Eine interne Vernetzung über Links bindet den Kunden an die Website und schafft erneut Vertrauen. Findet der Kunde Inhalte dort wo er sie vermutet, wirkt sich dies wiederum positiv auf das Kundenbefinden aus.

Usabilty: Der Kunde muss sich wohlfühlen. So sollte eine Website ein gewisses, dem Produkt entsprechendes, Gefühl übermitteln. Zusätzlich sollte ein valider Quelltext, Barrierefreiheit und eine klare Struktur selbstverständlich sein. Der Benutzer möchte nicht durch Werbung und unpassende Inhalte überfordert werden. Hier gilt, der User entscheidet was er sehen möchte. Nicht der Webmaster.

Image: Der Begriff Image ist hier vielleicht nicht ganz passend. Aber er beschreibt eigentlich ganz gut, was ich meine. Hiermit ist die Außenwirkung der Website und das dahinter stehende Team gemeint. Bleibt man im Gespräch, wird man viel zitiert und verlinkt. Das schafft ebenfalls Vertrauen bei den Besuchern und führt zu einer maßgeblichen Verbesserung in den Suchmaschinen. Wichtig ist bzw. Ziel sollte sein, das Image stets zu pflegen und zu verbessern.

Fazit

Die Qualität einer Website ist schon heute von extrem großer Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung. Sie beeinflusst maßgeblich die Userzufriedenheit, die sich immer stärker auch direkt auf das Ranking auswirkt.

Ausblick

Im nächsten Teil dieser Artikelreihe möchte ich mich mit den harten Rankingfaktoren beschäftigen. Hier wird es konkreter, ich möchte z.B. erklären, welche HTML Tags wie genutzt werden sollten, um ein optimales Ranking zu erreichen.

Constantin

Rankingfaktoren – Teil 2 

Sie befinden sind hier: Rankingfaktoren – Teil 1

Kommentare zu Rankingfaktoren – Teil 1:

  1. Tom says:

    Momentan sind wohl bei Big G. nur die Backlinks und eventuell die Verweildauer (wenn messbar) für das „Qualitätsscoring“ relevant. Warum sonst haben z.B. Social Bookmarkdienste und Seiten, die Content aus RSS-Feeds zusammenbasteln, vordere Positionen inne? Die SBs haben doch keinen Content, sondern nur Keyword-Tags.

    Ich kann nur hoffen, dass Google die Qualität irgendwann mal halbwegs verlässlich bestimmen kann. Dann müssen solche Dienste nicht manuell abgewertet werden.

  2. Jürgen says:

    Hallo Constantin!

    Bisher wird – nach meinen Tests – die Qualität des Inhalts nicht direkt von Google mitbewertet. Einzig die steigende Anzahl freiwilliger Backlinks führt zurzeit zu einem besseren Ranking qualitativ guter Webseiten.

    In Zukunft gehe ich allerdings auch davon aus, dass Google einen Weg finden wird die Qualität zu messen und zu bewerten. Es schadet daher nicht, schon jetzt auf Qualität zu setzen.

  3. Constantin says:

    Hallo Stefan,

    der nächte Artikel wird im Laufe der nächsten Woche erscheinen.

    Das ist sicherlich eine Frage, die sich immer mehr Webmaster stellen. Es ist ja immer öfter in der Diskussion, wie die Qualität einen Einfluss auf das Ranking hat.

    Darüber werde ich nochmals einen seperaten Artikel verfassen. Hast du den Feed schon abonniert? ;-) Damit wirst du automatisch benachrichtigt, wenn es etwas neues im Blog gibt.

    Constantin

  4. Stefan says:

    Hi,
    danke für die Reihe. Warte schon gespannt auf die nächsten Artikel…
    Aber ich verstehe nicht ganz wie google das mit der Bewertung der Qualität des Inhalts macht WENN das auch ins Suchmaschinenranking einfliesst. Zumindest habe ich in letzter Zeit häufiger sowas gehört.
    Grüße
    Stefan

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