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Rankingfaktoren – Teil 2

SEO  |   |  , 10:01 Uhr  |  1 Kommentar

Heute möchte ich mich dem zweiten Teil meiner dreiteiligen Artikelserie zum Thema „Rankingfaktoren“ widmen. Nachdem ich ja bereits die weichen Faktoren angesprochen habe, geht es heute um die harten Faktoren.

Grundsätzlich ist erstmal festzuhalten, dass die harten Faktoren wesentlich klarer definiert sind und deren Auswirkungen auf das Ranking auch sehr viel genauer zu untersuchen sind. An dieser Stelle sind zwei wesentliche Dokumente zu nennen. Das „Ranking Factors V2“ von SEOmoz und das „Google Ranking Factors“ von SEO Checklist. Beide Dokumente fassen die Meinungen von aktiven SEOs zusammen und bilden so einen sehr guten Querschnitt der aktuellen Rankingfaktoren mit entsprechender Wichtigkeit.

Aus den Dokumenten geht zwar sehr gut hervor, welche Faktoren im Einzelnen wie Einfluss haben und wie groß dieser ist, jedoch hat sich in der Praxis herausgestellt, dass es einige wenige Bausteine sind aus denen sich eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung zusammensetzt.

Im Folgenden möchte ich also kurz auf die wichtigsten harten Faktoren eingehen, die neben den weichen Faktoren die Basis einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung sind.

Die harten Faktoren

Title-Tag: Der Title-Tag gilt als übergeordnete Beschreibung eines einzelnen Dokuments. So gilt, dass ein Title-Tag individuell für jede Unterseite anzufertigen ist. Dieser sollte die Keywords des Dokuments enthalten und den Inhalt des Dokuments mit 4-5 Wörtern beschreiben. Füllwörter, Umschreibungen oder Superlative gilt es zu vermeiden. Des Weiteren wird der Title-Tag momentan als Linktext in den Google Suchergebnissen genutzt. Die Formulierung des Titels ist also maßgeblich dafür verantwortlich, ob ein User auf das Ergebnis klickt oder nicht.

Content: Der Content wurde zwar auch schon bei den weichen Faktoren erwähnt, hier möchte ich den Content allerdings nochmals aus anderer Perspektive erläutern. Nämlich aus dem Blickwinkel der Suchmaschine. Im Content selbst sollte das Keyword, unter der das Dokument ranken soll, in einer bestimmten Relation auftauchen. Hier gibt man eine Range von 5-20% in Relation zum übrigen Content an. Angemerkt sei hier, dass es von besonderer Bedeutung ist eine gesunde Mischung zu finden. Eine gesunde Mischung aus Content für den User und Content für die Suchmaschine.

H1,h2,h3 usw: Vermutlich seit mehr als 2000 Jahren haben Dokumente Überschriften, die den Inhalt des Dokuments mit einigen wenigen Worten beschreiben. Im Web werden diese Überschriften mit H1, h2, h3 usw. definiert und besitzen im Suchalgorithmus von Google eine dementsprechende Bedeutung. Diese Überschriften gilt es sorgfältig zu verwenden. Wer versucht, dem Leser eine Lesehilfe zu geben, fährt eine gute Strategie. Hier hilft es nicht, möglichst viele Keywords in die Überschriften zu pumpen.

Bilder und Videos: Die meisten von uns sind visuelle Lerntypen und erfreuen sich demzufolge über Bilder oder Videos zu einem gesuchten Thema. Dies weiß zwar auch Google, eine Erkennung von Bildern ist momentan allerdings noch nicht so möglich, wie man es seitens Google gerne hätte. Deswegen sollte man Bilden innerhalb des Dokuments stets einen Alt-Tag verpassen. So erleichtert man der Suchmaschine die Indexierung und kann das Contentangebot perfekt durch Bilder und Videos erweitern. Passt der gewählte Alt-Tag des Bildes nun noch zum Keyword, erhöhnt man die Relevanz dieses Keywords innerhalb des Dokuments zusätzlich.

Domain: Oft wird behauptet, dass Domainalter spielt eine besondere Rolle. Dies ist so leider nicht ganz richtig. Es zählt nicht das Domainalter, sonder das Vertrauen bei Google. Führt eine Domain beispielsweise eine gewisse Zeit keine Inhalte oder wird das Thema geändert, geht auch das Vertrauen verloren. Zu überlegen ist, ob man das wichtigste Keyword in die Domain mit aufnehmen sollte. Bei externen Erwähnungen kann dies den Vorteil haben, dass das Keyword gleich mitverlinkt wird. Der Nachteil ist allerdings, dass man sich auf ein Keyword festlegt und langfristig an dies gebunden ist.

Fazit

Es fällt auf, dass es wirklich nur sehr wenige Faktoren sind, die intern eine gesonderte Bedeutung spielen. Man könnte fast sagen: Title, Content, semantische Hervorhebung der entsprechenden Keywords und fertig ist die Suchmaschinenoptimierung. Alle anderen Faktoren spielen nur nebensächlich eine Rolle. Hier lässt sich das Pareto-Prinzip sehr gut anwenden. Und man sollte erst 80% durch einfache Maßnahmen erfüllen, bevor man sich den anderen 20% widmet.

Ausblick

Im dritten Teil dieser Artikelserie möchte ich noch mal die wichtigsten Eckpunkte zusammenführen und auf evt. auftretende Fragen eingehen. Des Weiteren möchte ich einen kleinen Ausblick geben, wie man seine Rankingfaktoren mit einer entsprechenden Nachhaltigkeit wählt.

Constantin

Rankingfaktoren – Teil 1

Sie befinden sind hier: Rankingfaktoren – Teil 2

Kommentare zu Rankingfaktoren – Teil 2:

  1. Etienne says:

    Eine gute, allgemeine Zusammenfassung, wobei ich sagen muss, dass ein alt-Tag für ein Bild eine Selbstverständlichkeit sein sollte, allein schon der Validierung wegen.

    Besonders gut finde ich den Punkt Domain, den damit habe ich im Moment selbst zu kämpfen. Aus irgendwelchen mir bis heute nicht bekannten Gründen (wahrscheinlich ein Link in einem Kundenimpressum) hat Google meine Seite bereits in einem Zwischenzustand indexiert. Contentmäßig war nur ein under construction-text in deutsch und englisch zu sehen, der sehr wenig Relevanz zu irgendwas zeigte. Im Moment will Google die Seite trotz Sitemap und diversen Links nicht crawlen.

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