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Regeln für das Schreiben von Gastartikeln

SEO  |   |  , 17:39 Uhr  |  16 Kommentare

CautionMatt Cutts zählt in seinem neuen Webmaster-Help Video `How can I guest blog without it appearing as if I paid for links?´ eine Reihe von Kriterien auf, anhand derer die Betreiber von Google erkennen, wenn jemand das Schreiben von Gastartikeln hauptsächlich zum Zwecke des Linkaufbaus betreibt. Da das Ver-öffentlichen von Gastartikeln aktuell sehr beliebt zu sein scheint, haben wir die von Matt genannten Kriterien in `Regeln´ umgewandelt und sie für Euch noch einmal zusammengefasst:

  • Man sollte einen Gastartikel ausschließlich auf Weblogs veröffentlichen, die vom Thema zur eigenen Webseite passen.
  • Man sollte in Gastartikeln überdurchschnittlich vorsichtig mit keywordreichen Ankertexten sein.
  • Man sollte in Gastartikeln nicht immer nur eigene, sondern hin und wieder auch andere Webseiten ver-linken.
  • Man sollte sich ggf. überlegen, einige der Links in Gastartikeln auf nofollow zu setzen.
  • Man sollte wenn möglich ein ausgewiesener Experte (Google+, Klout usw.) zum Thema des Gastartikels sein.
  • Man sollte wenn möglich mit dem Inhaber der Host-Webseite in einer nachvollziehbaren Beziehung (Google+, Facebook usw.) stehen.
  • Man sollte darauf achten, seinen Gastartikel vom Inhaber der Host-Webseite in einem Vorstellungstext kurz einleiten zu lassen.
  • Ein Gastartikel sollte nicht auffällig mehr ausgehende Links als die anderen Artikel auf der Host-Webseite besitzen.
  • Ein Gastartikel sollte mehr als 500 Wörter umfassen und wenn möglich auch multimediale Inhalte (Bilder, Videos usw.) enthalten.
  • Ein Gastartikel sollte unique sein und nicht in ähnlicher Form auch auf anderen Webseiten zu finden sein.
  • Das Veröffentlichen von Gastartikeln sollte in einem gesunden Verhältnis zur Veröffentlichung von Artikeln auf eigenen Seiten stehen.
  • Beim Veröffentlichen von Gastartikeln sollte die Steigerung der Online Reputation, nicht der Aufbau von Links im Vordergrund stehen.

Unterm Strich macht Matt Cutts in seinem Video unmissverständlich klar, dass es bei generellen Auffälligkeiten der Verlinkung einer Webseite relativ einfach für Google ist, `unatürliche´ Gast-artikel zu erkennen. Da Guestblogging ein typisches SEO-Ding ist und nahezu jeder SEO auch auf Google+ unterwegs ist, ist anzunehmen, dass im Zweifelsfall auch dort geschaut wird, ob und in welcher Beziehung man zum Inhaber der `Host-Webseite´ seines Artikels steht…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
Sie befinden sind hier: Regeln für das Schreiben von Gastartikeln

Kommentare zu Regeln für das Schreiben von Gastartikeln:

  1. Linktipp der Woche (KW42) - inschwart.eu says:

    […] Bei seo-united.de erfährst du einige Regeln für das Schreiben von Gastartikeln […]

  2. Oliver says:

    @Michael: Mittlerweile kann Google ziemlich gut „ausrechnen“ wo du stark bist. Bei Klout gab’s früher ja auch verschiedene Indikatoren, z.B. was für ein Social Media-Mensch bist du (eher Zuschauer, Leader, Follower, etc) und für welche Themen Du dich interessierst. Ich denke Klout nimmt auch Daten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken.

  3. Michael says:

    Frage: Wie wird man ein ein ausgewiesener Experte (Google+, Klout usw.) für ein bestimmtes Thema??

  4. Malte Koj says:

    Hey Gretus,

    schön zusammengefasst. Allerdings finde ich es seltsam, dass so viele immer wieder in ein enges Regelwerk gepresst werden wollen. Wenn ihr authentisch seit und nicht dazu neigt SPAM Links zu bauen, egal woher sie kommen, dann ist doch alles schick. Außerdem sollte jeder Blog Inhaber von sich aus schon darauf achten, was für Texte auf seiner Seite erscheinen.

  5. Jonas says:

    Ich finde auch, dass es sinnvoll ist, die Ziele und Besonderheiten zum Verfassen von Gastartikeln in Regel abzufassen. Es ist die einfachste Möglichkeit, möglichst viele Blogger zu erreichen.

    Vielen Dank dafür!

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