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Risiko beim Linkhandel

SEO  |   |  , 17:52 Uhr  |  13 Kommentare

Auch wenn die Google Richtlinien es nicht erlauben, Links zur Verbesserung des Rankings oder des PageRanks zu setzen, blüht der Handel mit der wertvollsten Währung des Internets nach wie vor. Zwar setzt Google immer wieder den PangRank oder gar das Ranking von Websiten herunter, die gegen diese Richtlinien verstoßen und erwischt werden, auf der anderen Seite wird die Verlinkung einer Website immer wichtiger. So lässt sich leicht schlussfolgern, dass der Handel mit gekauften oder gemieteten Links eben so lange existiert, wie auch die Wertigkeit der Links existiert.

Doch es gibt Differenzierungen in diesem Katz und Mausspiel, sodass Linkkauf nicht gleich Linkkauf ist. So möchte ich heute versuchen, einige praktische Tipps zu geben, die beim Handel mit gekauften Links helfen sollen, unter anderem das Risiko zu minimieren bzw. dieses besser einschätzen zu können…

Kauf oder Verkauf: Ein ganz entscheidender Faktor für das Risiko ist die Seite, auf der man steht. Derzeit sind Seiten, die Links verkaufen viel akuter bedroht, als Seiten die Links kaufen. Fliegt der Deal auf, hat in der Regel nur der Verkäufer des Links mit wirklichen Folgen zu rechnen. Für den Käufer hingegen wird der Link im schlimmsten Fall wertlos.

Ist der Kauf von Links derzeit also noch relativ risikolos, so ist das Verkaufen von Links sehr viel riskanter und sollte höchstens von Projekten mit kleiner Wichtigkeit innerhalb des Portfolios betrieben werden.

Automatisch oder Manuell: Es gibt eine ganze Reihe von Plattformen, die Interessenten beim Linkhandel unterstützen. Allerdings sind diese Marktplätze in der Regel von Suchmaschinenbetreibern infiltriert und werden streng kontrolliert. Auch wenn das manuelle Knüpfen von Kontakten sehr viel aufwendiger ist, so ist dieses am Ende doch der bessere Weg. Das Risiko erwischt zu werden ist hier sehr viel geringer.

Art der Verlinkung: Ähnlich wie Zollbeamte ein gutes Gefühl dafür entwickeln, ein Auto mit verbotener Ladung unter tausenden zu erkennen, so können auch die qualifizierten Kräfte der Suchmaschinen Links bewerten. Viele themenunrelevante Links innerhalb des Footers machen die Einschätzung beispielsweise recht leicht, ein themenrelevanter Link innerhalb des Contents ist hingegen auch nicht für einen Menschen von einem regulär gesetzen Link kaum zu unterscheiden. So sollte man insbesondere als Käufer bzw. Verkäufer von Links drauf achten, dass die Links wie Empfehlungen aussehen und in die übliche Verlinkungskultur der Seite passen. Weiterhin ist es sinnvoll, Links nicht in lange bestehende und unveränderte Contentseiten einzufügen ohne zumindest den umliegenden Text zu erneuern bzw. anzupassen.

Besonders schlecht sind Systeme, die automatisch Links in die Struktur der Seite einpflegen. Hier ist das Risiko der Enthüllung extrem groß. Diese Art der künstlichen Verlinkung wird von den Suchmaschinen auch extrem hart bestraft. Achtet man hingegen auf eine saubere künstliche Verlinkung, die für den User tatsächlich eine Empfehlung ist, ist das Interesse der Suchmaschinen diese künstliche Verlinkung zu bestrafen eher gering. Die Prioritäten liegen derzeit woanders.

Mögliche Folgen: Die möglichen Folgen verteilen sich über ein breites Spektrum. Von gar keinen Folgen bis hin zum dauerhaften Ausschluss aus dem Index ist alles vertreten. Die Härte der Bestrafung richtet sich wie beim Strafgesetz nach der Schwere des Tatbestandes. Der Handlungsspielraum ist durchaus subjektiv geprägt und lässt sich nicht immer nachvollziehen.

Wie aber im oberen Teil des Artikels schon erwähnt, sind die Folgen für Linkverkäufer derzeit größer als für Linkkäufer. So wird meistens der künstliche Link entwertet und der PageRank der verkaufenden Seite herabgesetzt. In schlimmeren Fällen wird aber durchaus härter durchgegriffen. Hier bedient man sich den gängigen Penalties auf Keyword oder Domainbasis. Die härteste Strafe ist der bereits erwähnte dauerhafte Ausschluss aus der Suchmaschine.

Fazit: Beim Handel mit künstlichen Links lässt sich das Risiko extrem minimieren und die Suchmaschinenbetreiber, allen voran Google, wissen sehr wohl um den Handel mit Links. Erst bei exzessiver Manipulation ist ein Eingreifen wahrscheinlich und folgenreich. Ein Spiel mit dem Feuer bleibt der Handel mit künstlichen Links aber immer…

Constantin

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Kommentare zu Risiko beim Linkhandel:

  1. Matze Website sagt:

    @der-nette-seo: Das würde ja bedeuten, dass Google (unendlich) nachtragend wäre. Eine totale Verbannung von den Top-Positionen auf Ewigkeit habe ich noch nicht beobachten können? Auch Seiten, die aus dem Index geflogen sind, können wieder rein, wenn man sich wieder brav verhält.

  2. Sebastian - PR9 Optimiererungsagentur sagt:

    Netter Artikel doch da sind mal neben falschen Aussagen leider viel zu viele Vermutungen, speziell wenn wir uns im nicht vorhandenen GStGB (Google Strafrecht) bewegen 🙂

    Paragraph 1 Absatz 1 GStGB besagt uebrigens, dass natuerliche Linkaufbauagenturen, die vorgeben natuerlich Links aufzubauen, sofort wg. Falschaussage fuer 3 Jahre aus Google entfernt werden.

    Absatz 2 besagt, dass natuerliche Linkaufbauagenturen , die Blogkommentare, Links aus Foren und Artikelverzeichnisse als natuerliche Links verscherbeln, nicht unter 5 Jahren Deindexierung zu bestrafen.

    Spass beiseite: SEO Arbeit= unnatuerlicher Linkaufbau. Linkhandel ist eine von vielen Wegen Links zu generieren. Mehr braucht man da nicht reinzuinterpretieren.

  3. Constantin sagt:

    Hallo Mike,

    klar, besser als allgemein angenommen sogar. Wer aber für viel Geld Links kauft, wird auch eine entsprechende Website zur verfügung stellen. Sogesehen ist der Deal also auch wieder im Interesse Googls…

    Liebe Grüße,
    Constantin

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