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SEO paradox

SEO  |   |  , 18:15 Uhr  |  10 Kommentare

Eine professionelle Suchmaschinenoptimierung läuft im Idealfall so ab, dass die Rankingfaktoren bekannter Suchmaschinen bereits während der Erstellung einer Webseite berücksichtigt werden. Jede Webseite wird auf vorher recherchierte Keywords ausgerichtet und anschließend online gestellt…

Anders ausgedrückt bedeutet SEO, eine Webseite so gut wie möglich auf die Rankingfaktoren bekannter Suchmaschinen auszurichten und nach Durchlauf des Algorithmus bestmögliche Ergebnisse für die weitere Optimierungsarbeit zu erzielen.

Mit diesem Beitrag möchten wir von SEO-united.de Euch eine etwas andere Art der Suchmaschinenoptimierung vorstellen, welche weniger dazu geeignet ist, gleich von Anfang an bestmögliche Resultate zu erzielen, sondern dazu, den mathematischen Algorithmus von Suchmaschinen auszunutzen, um im späteren Verlauf möglicherweise sogar noch bessere Ergebnisse zu erreichen.

Die Grundidee unserer Methode ist die, den Suchmaschinen in ersten Schritt so wenig Informationen wie möglich über eine Webseite zu geben und aufgrund des Rankings, den generierten Snippets usw. die gleiche Webseite in einem weiteren Schritt noch gezielter optimieren zu können.

Möglich wäre z.B. den Title einer Webseite auf lediglich ein Wort zu beschränken, sich nach Indexierung die von Google generierte Description anzugucken und diese anschließend optimal auszurichten; den Title einer zunächst auf zwei relevante Keywords auszuweiten und zu schauen, unter welchem Keyword die Seite besser rankt; den Titel komplett wegzulassen und anschließend zu gucken, unter welchen Suchwort der Inhalt am besten gelistet wird usw.

Wir werden in der nächsten Zeit einige der genannten Möglichkeiten testen und darüber berichten. Da der Algorithmus bekannter Suchmaschinen bis heute nicht bekannt ist, ist beschriebene Optimierungsmethode unserer Meinung nach jedoch durchaus dazu geeignet, im Endeffekt bessere Ergebnisse zu erzielen als mit der bisherigen Art der Optimierung.

Mit einer bereits im Vorfeld ausgerichteten Webseite läuft man immer die Gefahr, sich durch von Anfang an gemachte Fehler spätere Positionen zu verbauen. Alternativ könnte man den Algorithmus von Google und Co. auch dazu nutzen, eine Webseite nach vorher definierten `Testläufen´ zu optimieren. Testreihen jedoch, und das ist an beschriebener Methode neu, fangen stets bei 0 und nicht bei Platz 134 an 😉

Gretus

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Kommentare zu SEO paradox:

  1. Daria Website sagt:

    Ich werde dies mal auf meinem letzten Projekt durchführen und hier mal meine Ergebniss reinposten. Es wird mich zwar sehr viel Zeit kosten aber wenn es gut läuft dann werde ich mir diese Methode immer vornehmen.
    Mein Domain ist aber erst 7 Monate alt. Kriege ich damit probeleme mit google etc?

  2. SEOnaldo Website sagt:

    Ein arbeitsintensiver wenngleich sinnvoller Ansatz.

    Leider hinkt der Vergleich mit den A-B-Tests ein wenig. Der Google-Algo kann ja nicht mit einem ceteris paribus Ansatz geknackt werden, da einige Filter definitiv erst bei einer bestimmten Kombination von Merkmalen „zuschlagen“. Es müsste also schon ein multi-variable testing Ansatz her (mit entsprechend vielen Domains), um wirklich aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

    Trotzdem ist der Ansatz von Gretus sicher schon eine ganze Ecke wissenschaftlicher als das Herumbasteln vieler anderer SEOs.

    SEOnaldo

  3. seo-blog Website sagt:

    Der Weg ist schon der Richtige, bloss die Zeit ist wie so oft der grösste Gegner. Vielleicht kann ich ja auf (einer) meiner Domain(s) auch für Euch einzelne Tests durchführen, ich würde da gerne mithelfen.

    Gruss aus der Schweiz, Roman

  4. Neue SEO Methode « Sammelsurium Blog sagt:

    […] das war jetzt vielleicht etwas zu kurz, also noch mal ausführlicher: Sie wollen verschiedene Varianten testen, und die die dann besser bei Google rankt beibehalten […]

  5. Gretus Website sagt:

    Hallo Tim,

    das könnte in der Tat sein. Ebenfalls dagegen spricht, dass Google dauernde Veränderungen/Optimierungen einer Seite nicht unbedingt so gerne sieht. Den Google Algorithmus als Tool zu nutzen ist jedoch nach wie vor ein guter Ansatz…

    Grüße

    Gretus

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