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Social Signals sind kein Rankingfaktor!

SEO  |   |  , 09:21 Uhr  |  34 Kommentare

Nachdem sich Cyrus Shepard mit seiner in dem unlängst auf moz.com veröffentlichten Artikel `Amazing Correlation Between Google +1s and Higher Search Rankings´ gemachten Behauptung, +1´s bei Google+ hätten doch einen Einfluss auf das Ranking von Webseiten in der Google-Suche, wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, hat Matt Cutts diesem nun noch einmal widersprochen und in einem Kommentar zu dem Artikel erklärt, dass Korrelation nicht zwangsläufig auch Kausalität bedeutet…

Just trying to decide the politest way to debunk the idea that more Google +1s lead to higher Google web rankings. Let’s start with correlation != causation […] If you make compelling content, people will link to it, like it, share it on Facebook, +1 it, etc. But that doesn’t mean that Google is using those signals in our ranking. Rather than chasing +1s of content, your time is much better spent making great content. (Quelle)

Anstatt sich bei seinen Aktivitäten auf sozialen Netzwerken von der Überlegung ablenken zu lassen, dass Verbreiten eigener Inhalte dort könne sich womöglich auch positiv auf deren Rankings in Suchmaschinen auswirken, sollte man seine Zeit nach Meinung von Matt Cutts besser dafür verwenden, hochwertige Inhalte zu erstellen. „Hochwertige Inhalte werden verlinkt, geliked, auf Facebook geshared, +1´d usw.“, erklärt Matt Cutts.

Die ewige Diskussion über die Tatsache, dass weit oben in den SERPs gelistete Webseiten meistens auch überdurchschnittlich oft auf sozialen Netzwerken verbreitet wurden, erinnert sehr stark an das Henne-Ei-Problem. Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Rankings oder Social Signals?

Evolutionsgenetiker John Brookfield von der University of Nottingham erläuterte demnach zu-nächst, dass sich das Erbgut eines Tieres im Laufe des Lebens nicht ändere: „Das erste lebende Ding, das man unzweifelhaft zur Spezies der Hühner zählen konnte, wäre also das erste Ei“, führte er aus. Damit schloss er aus, dass ein anderes Tier sich irgendwann zum ersten Huhn verwandelt haben könnte. (Quelle)

Im Falle des Henne-Ei-Problems sind sich Experten unterschiedlicher Bereiche mittlerweile einig, dass zunächst das Ei dagewesen sein muss. Überträgt man das Ganze auf die Social-Signals-Frage, so sind bei gleichbleibenden Eigenschaften des Contents immer erst die Rankings da. Social Signals sind demnach tatsächlich kein (direkter) Rankingfaktor ;-)

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Social Signals sind kein Rankingfaktor!:

  1. Klaus says:

    Hat jemand den Widerspruch entdeckt?

    sollte man seine Zeit nach Meinung von Matt Cutts besser dafür verwenden, hochwertige Inhalte zu erstellen. “Hochwertige Inhalte werden verlinkt, geliked, auf Facebook geshared, +1´d usw.”…

    Ich versuche das mal zu verstehen. Social Signals haben keinen Einfluss auf das Ranking. Es sei denn es ist guter Content, dann wird er automatisch geliked, geshared und verlinkt. Es wird allerdings dabei nur festgestellt ob der Content gut ist. Das guter Content nicht gut rankt, ist dann ja nur logisch. Wüsste ich nichts von einem Panda, hätte ich keine Fragen mehr. So aber bleibt die Frage: Warum guten Content schreiben?

    Guter Content rankt besser, dass hat aber nichts mit Social Signs zu tun. Das wäre ja auch nicht mehr logisch, wie eben festgestellt.

    Wenn man Matt Cutts Kommentar in Korrelation zu „Mein Freund der SEO“ setzt, ist die Kausalität das Gegenteil davon.

    Verwirrt? Das war Absicht!

    • Patrick says:

      Danke Klaus für diesen Schmunzler

      Wenn man Matt Cutts Kommentar in Korrelation zu “Mein Freund der SEO” setzt, ist die Kausalität das Gegenteil davon.

      Habe im SEO-Bereich nur selten solch schönen, verwirrenden Content gelesen. In puncto Lesbarkeit bekommst Du dafür sicherlich ein „schwer“. Sei es drum, aber es passt ja wie die Faust aufs Auge.

      Ist es nicht so, dass es nur logisch ist, wenn Inhalte geteilt werden (und eine Suchmaschine diese Signale auszuwerten versucht)? Hingegen wird es ihr trotz aller Datenoasen unglaublich schwer fallen die sozialen Signale in ein passendes Ranking zu packen. Ich denke da allein an den wissenschaftlichen Wert von Content. Dieser muss gewiss nicht geteilt werden, um gut ranken zu können. Denn nicht jedes Sharing ist auch ein Anzeichen für guten Content.

      War und ist es nicht immer noch so, dass viele User von sozialen Netzwerken Content verbreiten ohne ihn überhaupt gelesen zu haben? Man möchte sich schließlich profilieren. Genau aus dem einen Grund denke ich, dass es gewiss noch nennenswerte andere Kritikpunkte gibt, die aufzeigen, dass Social Signals noch nicht das sind, zu was sie durch SEOs gemacht werden.

      Besten Dank!

  2. Martin O. Hamann says:

    Aloha

    Dort steht: „Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Rankings oder Social Signals?“
    Also Henne = Rankings, und
    Ei = Social Signals

    Viele Wissenschaftler sind sich einig:
    „…dass zunächst das Ei dagewesen sein muss“

    Demnach müssten aber die Social Signals zuerst dagewesen sein, wenn sie für das Ei stehen.

    Es wird aber dann das hier geschlußfolgert:
    „so sind […] immer erst die Rankings da“

    Die Rankings standen für die Henne – Und die soll ja nicht zuerst dagewesen sein. Auch wenn´s mit den Aussagen von Matt Cutts jetzt nicht ganz so hinkommt, den Vergleich mit der Henne u d dem Ei fand ich dennoch ganz gut.

    Cheers

  3. Fabian says:

    Die Diskussion hat doch mittlerweile einen doch recht langen Bart. Im Rahmen meiner Content-Tests hat sich ein unterschiedliches Bild gezeigt. Ich habe einen Testbericht, der nicht prominent von der Startseite verlinkt wurde über viele Facebook Seiten gejagt, habe einige Tweets gestreut und auch Google Plus Seiten und Accounts genutzt. Mal ging gar nichts, mal hat es den Artikel in die Top 10 schießen lassen, und das ohne, dass der Artikel irgendwo anders außer in den Socials verlinkt wurde. Es gab keine weiteren internen Links etc.

    Irgendeinen Effekt wird es haben, aber keinen verlässlichen.

    Ah, ich kann genau das bestätigen, was hier schon gesagt wurde. Sie führen dazu, dass die Seiten schneller in den Index gelangen. Eine Zeit hat es 2-3 Tage gedauert bis News im Index waren, mit etwas Social Power waren es maximal 20 Minuten.

  4. seo42day says:

    Verstecke ich hochwertige Inhalte werden diese nicht gefunden und sind für Google auch dadurch eben nicht hochwertig. Sorge ich aber dafür, dass diese geliked und ge+t werden, habe ich plötzlich den gewünschten Nutzen. Im Umkehrschluss geht dies dann auch mit „mangelhaften“ Inhalten. Also Schrott schreiben, und dafür das richtige Publikum finden, liken lassen, geht immer irgendwie, und schon hat man hochwertige Inhalte? Das ist doch Quatsch. Das Google die Signale zum Abgleich nutzt ist für mich wahrscheinlicher. Als den Einsatz als Rankingfaktor. Und falls nicht finden wir sicherlich bald einen aufschlussreichen Artikel.

  5. Rene Dasbeck says:

    Vielleicht sind es ja gar nicht die +1s die die Rankings bewirken. Meiner Erfahrung nach sind es vor allem die Anzahl an Followern und die generelle Aktivität auf G+ und auch auf der eigenen Webseite, die am Ende einen Push bedeuten können. Vor meiner Aktivität auf G+ hatte ich durchschnittliche Rankings für meine wichtigsten Keywords. Ich meine einen direkten Zusammenhang zwischen deutlich stärkeren Rankings und meiner Aktivität auf G+ erkennen zu können. Klar kann auch das wieder Zufall sein, aber ich denke Matt will hier einfach ein wenig entgegenwirken, dass G+ als reine SEO Maschine gesehen wird.

    • Safferthal says:

      Also sind G+ Profile die neuen Foren und Blogs? Ich habe mir schon überlegt in thematisch zu meiner Webseite passenden Foren und Blogs aktiv zu werden. Könnte doch auch ein Signal für Google sein; nämlich dass man von seinem Thema Ahnung hat und sich dafür interessiert und nicht nur so ein primitiver Content-Spamer ist, der eigentlich (fast) keine Ahnung hat. Mit G+ werde ich allerdings nicht wirklich warm. Mich stört das zweispaltige Layout des Inhalts doch sehr. In den Einstellungen habe ich nichts gefunden, um das ändern zu können. :-(

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