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Ungenutztes SEO-Potenzial

SEO  |   |  , 17:14 Uhr  |  9 Kommentare

Die bloße Anzahl von Besuchern auf einer Domain gilt nach wie vor als eine der wichtigsten Kennzahlen bei deren Erfolgsbewertung. So sprechen viele Besucher auf einer Internetseite potenziell für mehr Erfolg als wenige.

Wer viele organische Besucher über Suchmaschinen generieren möchte, benötigt entsprechend viele eingehende Links. Da diese nicht nur die Positionen unter den verwendeten Linktexten stärken, sondern auch den Trust der gesamten Domain, lässt sich hieraus folgende allgemeine Regel ableiten: Rankt eine Domain für mehrere Keywords, hat sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Potenzial zu anderen Keywords zu ranken. Sofern denn entsprechender Content vorhanden ist.

Je mehr Backlinks vorhanden sind, desto größer ist folglich das SEO-Potenzial einer Domain. Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg einer Domainan ist allerdings auch, dieses Potenzial möglichst effizient zu nutzen, also möglichst viele organische Besucher zu generieren. Hierfür ist es allerdings oftmals erforderlich, extrem viele Unterseiten zu den verschiedensten Themenbereichen bzw. Keywords zu erstellen. Als Beispiel für eine optimale Ausnutzung des vorhandenen Potenzials dürfte damit Wikipedia (Screenshot) sein.

Auch wenn es für einen SEO kaum vorstellbar ist, gibt es dutzende Seiten, die ihr SEO-Potenzial kaum bis gar nicht ausschöpfen. Um die Auswirkungen zu zeigen, habe ich einmal mit Hilfe der Searchmetrics Suite die beiden UGC-Domains studivz.net und misterinfo.de miteinander verglichen.

Zuerst einmal ein Blick auf den Value Rank der jeweiligen Domains:

Erstaunlicherweise liegen hier beide Domains recht gleich auf. Noch erstaunlicher wird dieses, wenn man sich die Anzahl der Backlinks der beiden Domains ansieht:

Schaut man sich nun aber die Anzahl der indexierten Seiten bei Google.de (Screenshot) an, kommt man der Ursache schnell auf den Grund. So verfügt www.studivz.net über weitaus weniger (indizierbare) Inhalte als www.misterinfo.de. Somit rankt misterinfo.de trotz wesentlich weniger Backlinks mit einem Vielfachen der Keywords in den Top 100:

Anhand des Traffic-Potenzials der betreffenden Keywords sowie den entsprechenden Positionen lässt sich nun der hieraus womöglich resultierende Traffic hochrechnen. Auch wenn sich diese Funktion noch im Beta-Stadium befindet und die Zahlen noch nicht so ganz stimmen, so spricht der allgemeine Trend doch für sich:

Insgesamt ist ein Mittelweg zu empfehlen, d.h. sich irgendwo zwischen den beiden beschriebenen Extremen zu positionieren. Insgesamt muss man jedoch sagen, dass gerade Domains mit vielen organischen Backlinks ihr SEO-Potenzial oftmals nicht voll ausnutzen.

Constantin

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Kommentare zu Ungenutztes SEO-Potenzial:

  1. Fav-Man says:

    Wenn die erst ein mal Ihre AGBs ändern und ein Teil des contents öffentlich wird, dann rocken die bestimmt voll ab! Hab ich sowieso nie verstanden wieso die standardmäßig den content nicht öffentlich machen…

  2. nago862 says:

    Da schließ ich mich an. Traffic kann nie schaden. Spezielle Magazine wären ne gute Idee.

  3. miracle says:

    Wie soll StudiVZ Suchmaschinentraffic egal sein? Traffic schadet nie, auch wenn der Großteil fest eingesessene Leute sind, die ihr Profil täglich pflegen. Jede Art von Traffic, für jede Seite ist wichtig.

  4. David says:

    Ich kann Constantin zustimmen: Würde StudiVZ (sowie die anderen VZs) neben dem Social Network auch spezielle Magazine anbieten (für Studenten & Schüler (Referate, etc.)) würden sie durch die Domainstärke direkt gut ranken und derartiger Content lässt sich bekanntlich besser vermarkten. Ebenfalls kämen durch eine „Öffnung“ so oder so mehr Besucher, da ggf. die Namen ranken würden genau so wie die Gruppen & deren Inhalte. Dies würde die Besucherzahlen ebenfalls erhöhen und dieser Traffic ließe sich ebenfalls besser vermarkten.

    Und, dies soll, denke ich mal, auch nur eines von vielen Beispielen sein. Es gibt auch Seiten die (noch) mehr als StudiVZ auf SEO-Traffic angewiesen sind und ähnliche Fehler machen.

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