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Vorsicht bei zu viel Broken Linkbuilding!?

SEO  |   |  , 09:00 Uhr  |  10 Kommentare

Zerbrochenes Glas+Eric Ward geht in seinem gestern auf searchengineland.com veröffentlichten Artikel „Changing Existing Links: Perfectly Normal – Except When It Isn’t“ noch einmal auf einen kürzlich von einem ehemaligen Google-Mitarbeiter gemachten Tweet ein, welcher zumindest drüben in den USA für einiges an Aufsehen innerhalb der dortigen SEO-Szene gesorgt hat. +Pedro Dias, ehemaliges Mitglied im Search Quality Team von Google, hat auf Twitter behauptet, dass Google nachträglich veränderten Links generell etwas weniger vertraut, diese quasi also abwertet…

Eric Ward beschreibt in seinem Artikel eine Reihe von Umständen, wann Links nachträglich geändert werden. Egal, ob man einen nicht mehr funktionierenden internen Link auf eine neue Unterseite setzt, den Linktext eines alten Links ändert oder das Linkziel eines alten Links auf eine neue Domain versetzt, jegliche Veränderung eines alten Links hat irgendwie den Beigeschmack, dieses würde zumindest teilweise immer auch zu SEO-Zwecken so gemacht werden.

Did you contact a site that was linking to your homepage and ask them to change the link to an internal page? And if so, why? Was it a more relevant page, or an attempt at improving a deep link ratio? Was there anchor text associated with that link that was in any way descriptive of what was being linked to? Did you ask for a change to that anchor text as well? Or, was the change to the anchor text only, while the underlying URL remained the same? And how many times did you do this?

Eric Ward weist in seinem Artikel darauf hin, dass man sich genau überlegen sollte, wenn man alte Backlinks nachträglich ändert bzw. ändern lässt. Fasst man seine Aussagen auf das Wesentliche zusammen, würde dieses bedeuten, dass insbesondere auch Broken Linkbuilding (?), eine an sich recht weit verbreitete Methode des Linkaufbaus, gegen Googles Richtlinien für Webmaster verstößt und bei einer zu hohen „Changed-Link-Ratio“ irgendwann sogar dazu führen kann, dass man abgestraft wird:

We can what-if link-change scenarios all day long, but one thing is certain: Google has Ph.D’s. Lots of them. They are way smarter than I am. If I can think of the above scenarios, I’m sure Google can, as well. And one last thing. Google holds the ultimate trump card by having years and years of backlink statistical data. Couldn’t this data be used to create models of what a normal vs. abnormal link change rate might look like? Should some sites be worried? Yes. Should yours? That’s impossible to say without some analysis into how and why you got those links in the first place.

Obgleich sich die Betreiber bekannter Suchmaschinen eigentlich darüber freuen müssten, wenn fehlerhafte Verlinkungen im Word Wide Web behoben werden, ist mittlerweile davon auszugehen, dass Google und Co. längst auch wissen, dass dieses gerne auch von SEOs gemacht wird.

Wer Broken Linkbuilding betreibt, sollte dieses nicht übertreiben! Wie genau die Prozentzahl lautet, ab der Suchmaschinen bei nachträglich veränderten Links Alarm schlagen, weiß man nicht. Eine Changed-Link-Ratio im unteren einstelligen Bereich sollte keine großen Probleme bereiten.

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Vorsicht bei zu viel Broken Linkbuilding!?:

  1. Florian says:

    Andi, genau das habe ich auch gerade gedacht. Die Logik von Google ist wahrscheinlich, dass die typischen Linkverkäufer, welche von irgendwelchen Artikeln Links vermieten oder verkaufen öfter mal die Linkziele wechseln, die Artikel aber einfach nicht erweitern oder ändern.

    Bei einem Domainwechsel ist man ja quasi gezwungen die linkgebende Seite auf die neue URLs hinzuweisen. Bei einer allgemeinen 3.01 Umleitung geht doch 100%ig Linkjuice verloren. Diese Frage sollte mal Mr. Ward kommentieren…

  2. Justin says:

    Klar erregt es Aufmerksamkeit, wenn sich die ganze Zeit Änderungen ergeben, aber ich denke, dass es trotzdem sinn macht in begründbaren Fällen seine Links zu ändern, wenn es nötig ist.

  3. Andi Petzoldt says:

    Interessant wäre, ob es auch Ausnahmeregelungen gibt. Etwa bei einem Website-Relaunch mit Domainwechsel, bei dem die Adress-Änderung in den WMT beantragt wurde und nachträglich die vorhandenen Backlinks angepasst werden.

  4. andre says:

    Es gab doch vor kurzem erst eine mehr oder weniger offizielle Aussage von einem (Ex?) Google Mitarbeiter, der bestätigt hat, dass nachträglich veränderte Links äußerst verdächtig sind und das es so negative Signale an Google gesendet werden bzw. die Aufmerksamkeit durch Google erhöht wird – im negativen Sinne.

    Wie steht das dann im Verhältnis zum Linkabbau?

  5. Sabrina von seo-diaries says:

    Schon seit längerem gehe ich davon aus, dass Links die geändert werden, an Wert für Google verlieren. Allerdings glaube ich fest daran, dass es sinnvoll ist, seine Links zu ändern. Zumindest dann, wenn sie eine Fehlermeldung erzeugen, wenn also die Zielseite nicht erreichbar ist. Von so einem Link hat Google nichts und das wird ja auch in WMT bemängelt.

    Der Wert eines Links wird ja auch anhand seiner Zeit gemessen. Je länger er existiert umso mehr ist er „Wert“. Wird er geändert, so fängt man eben wieder bei Null an, was den Zeitwert angeht. Bleibt der Link dann aber genauso über viele Monate/Jahre bestehen, wird sich auch der Wert wieder steigern.

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