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Wie funktioniert ein Google-Update?

SEO  |   |  , 16:33 Uhr  |  8 Kommentare

GoogleBei einem Update des Algorithmus der Suchmaschine Google (Panda, Penguine etc.) zeigen sich nicht selten selbst Experten verwundert über die anschließenden Suchergebnisse. Warum wurde diese oder jene Webseite abgestraft, warum diese oder jene nicht? Warum wird die eine Seite plötzlich wieder besser gerankt, warum die andere wieder nicht?

In der von Mario Fischer geschriebenen Titelstory der aktuellen Website Boosting wird beschrieben, wie die den Updates des Google-Algorithmus zugrunde liegenden Anpassungen der Relevanzbewertung von Webseiten zustande kommen und vor allen Dingen auch, wie es dazu kommen kann, das selbst ein Update zur Bekämpfung von Webspam auch Gewinner hervorbringen kann.

Google Algorithmus zur Bewertung von Webseiten beinhaltet laut eigenen Angaben mehr als 200 Rankingsignale! Schaut man sich die beispielsweise für das kürzlich erst von Google eingespielte Penguine-Update verantwortlichen Signale an, sehen diese möglicherweise wie folgt aus:

In der Spalte Ausprägung werden die zuvor durch einen umfangreichen Abgleich der Eigenschaften unzähliger Webseiten ermittelten Werte des jeweiligen Signals eingefügt. Damit man diese miteinander vergleichen kann, werden die unterschiedlichen Daten in der nächsten Spalte auf Werte von 0-10 norminiert. Anschließend erfolgt eine Gewichtung des Signals im Vergleich seiner Bedeutung und Trennschärfe (Spam/kein Spam) gegenüber den anderen Signalen sowie eine positive (Trustpoints) oder auch negative (Spampoints) Gesamtbewertung (Summe).

Wichtig zu begreifen ist, dass sich Signale sowohl ausschließlich positiv, ausschließlich negativ oder auch sowohl positiv wie auch negativ auf die Gesamtbewertung einer Webseite auswirken können und Google die unterschiedlichen `Stellschrauben´ eines Signals bzw. den Schwellen-wert ab wann eine wie auch immer geartete Abstrafung erfolgt, beliebig anpassen bzw. verändern kann!

Bei Veränderung der Ausprägung und/oder Normierung nur eines Signals, kann es im Einzelfall schon vorkommen, dass die entsprechende Webseite den Schwellenwert für eine Abstrafung unter- bzw. überschreitet und abgestraft bzw. wieder aus einer zuvor verhängten Strafe entlassen wird. In unserem Beispiel ist es so, dass schon eine Veränderung des Domainalters ausreicht, dass der für eine Abstrafung festgelegte Schwellenwert (Summe) von z.B. -3,00 unterschritten wird und die Seite in einen Filter läuft:

Denkt man sich die obigen Tabellen auf über 200 Signale ausgeweitet vor, wird sehr schnell deutlich, warum es bei einem Algorithmus-Update von Google zu einer teilweise so unverständlichen Neusortierung der Ergebnisse kommt. Ein Algorithmus-Update von Google bedeutet, dass entweder dem Algorithmus zur Bewertung der Relevanz von Webseiten neue Signale hinzugefügt werden und/oder die Stellschrauben bisheriger Signale verändert werden und/oder die Schwellenwerte für bestimmte Sanktionen (+30 Penalty etc.) neu definiert werden!

Finden die Betreiber von Google ein zur Identifizierung von Webspam charakteristisches Signal, stehen sie vor der Aufgabe, dieses so in den Algorithmus zu integrieren, dass andere Signale nicht zu sehr abgeschwächt bzw. aufgewertet werden. Die Findung nur eines neuen Signals hat in der Praxis zur Folge, dass die Stellschrauben unzähliger anderer Signale neu angepasst bzw. möglicherweise sogar ganze Schwellenwerte neu definiert werden müssen.

Googles Algorithmus zur Bewertung von Webseiten bzw. Identifizierung von Webspam ist ein buntes Labyrinth aus unterschiedlichen geprägten bzw. norminierten Signalen/Schwellenwerten und gegenüber jeglichen Veränderungen hochsensibel. Ein Update des Algorithmus hat immer sowohl Gewinner als auch Verlierer zur Folge und wird niemals alle Webseiten treffen, für die es eigentlich geplant war…

via linkbuildingblog.de

Weiterführende Informationen

Gretus
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Kommentare zu Wie funktioniert ein Google-Update?:

  1. […] Wie ein Google-Update überhaupt funktioniert, wird aktuell auf seo-united.de erklärt […]

  2. Tilo Website sagt:

    Eigentlich schon fast beängstigend das Google die Fäden in der Hand hat wer Oben und wer Unten steht, sozusagen wer Verluste und wer Gewinne einfährt.

  3. robert Website sagt:

    Ich glaube einfach das es schwieriger wird. Sind wir mal ehrlich – Mit best. Keyworddomains war es ein leichtes schnell hoch zu ranken (bei geringer Konkurrenz). Da konnte man schon eine Zeitlang nach Schema F Seiten bauen. Das wird jetzt schwieriger und man sollte beginnen sich wieder auf den User zu konzentrieren – Zumindest da Google immer mehr Kanonkugeln in die Richtung der Set it and forget it Schiene schießt

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