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Wie sieht die Suchmaschine der Zukunft aus?

SEO  |   |  , 10:59 Uhr  |  21 Kommentare

Um Euch ein schnelles Meinungsbild über aktuelle Entwicklungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung geben zu können, möchten wir von SEO-united.de zukünftig regelmäßig Experten aus der Branche um ein kurzes Statement zu gerade heiß diskutierten Themen bitten. Die heutige Frage (mit Bezug auf googlewatchblog.de/2015/03/google-forschungschef-die-websuche/), welche wir ausgewählten Experten im Zuge einer Blitzumfrage gestellt haben, lautet „Wie sieht die Suchmaschine der Zukunft aus? Hier einige Statements dazu:

Mario Fischer, website-boosting.de

Mario FischerIch denke, auch heute könnte Google schon sehr viel „bessere“ bzw. treffendere Antworten geben, wenn tatsächlich das Umfeld abgefragt und ausgewertet werden würde (gegenwärtige Position, Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit, Präferenzen, Terminkalender, kurzfristige Suchhistorie und Interessensgebiete etc.). Da spielt der Datenschutz natürlich stark mit rein. Einerseits wünschen wir uns noch bessere Suchergebnisse, andererseits sollen Suchmaschinen ja nichts von uns wissen. Das funktioniert natürlich so nicht.

Auf dem Smartphone wird sich die Suche per Sprache schnell durchsetzen. Wenn die Leute erst mal gesehen haben, dass das überhaupt geht (ich kenne niemand im meinem Umfeld, der nicht aus der Branche ist und weiß, dass man mit Tante G. sprechen kann, werden sie es sicher auch (mehr) nutzen.) Was Google ja heute schon beherrscht, ist die Verkettung von Fragen: Bsp: „Wer hat den schiefen Turm von Pisa erbaut?“ Antwort Google dann: „Wann?“.

Ob sich auf Tablets (da vllt. schon eher) und Notebooks bzw. Desktops die Sprachsuche durchsetzt? Das wird m. E. nach noch dauern. Die Menschen mögen es nicht mit Maschinen zu sprechen, wenn andere zuhören. In Büros werden daher wahrscheinlich noch lange Suchphrasen eingetippt. Es gibt auch heute schon (sehr) gute Diktiersoftware. Auch die nutzt fast niemand. Wahrscheinlich wird das Google alles wieder nicht schnell genug gehen und sie werden vielleicht einen Knüppel finden, den man uns zwischen die stationären Suchbeine wirft, um uns „Sprech“-Beine zu machen – wie ja jetzt auch, weil wir unsere Websites nicht so schnell umstellen, wie G. sich das wünscht (https, mobile friendly). Warten wir´s ab 🙂

Julian Dziki, seokratie.de

Julian DzikiSchon im Jahr 2001 hat Tim Berners-Lee (der Erfinder des Internets) einen Artikel im Scientific American geschrieben, der das Web (und die Suche) der Zukunft beschrieb: „The Semantic Web“ zeigt ziemlich gut auf, wie wir in Zukunft mittels sogenannten Suchagenten völlig anders suchen werden als heute.

Ein Beispiel ist die Suchanfrage „Ich brauche einen HNO-Arzt“. Mein Suchagent würde daraufhin nicht nur eine Ergebnisliste zeigen, sondern mir den perfekten Arzt anhand meiner Parameter heraussuchen. Diese Parameter wären dann zum Beispiel die Entfernung von zu Hause, Online-Bewertungen, Fachgebiete und alles, was ich vorher eingestellt (oder durch meine Vorlieben gezeigt) habe. Außerdem würde mein Agent dann gleich mit dem Agenten des Arztes kommunizieren und einen Termin aussuchen, an dem ich Zeit habe und auch der Arzt einen freien Termin hat.

Auch die Ebene der Bedeutung (Semantik) ist wirklich interessant und Google arbeitet jetzt endlich ernsthaft daran. Bis wir aber gute Ontologien auch für komplexere Bedeutungen als „Wie hoch ist?“, „Wie alt ist?“ haben, werden noch Jahre vergehen, wenn nicht sogar Jahrzehnte.

Das, was Google den „Knowledge Graph“ nennt, ist nur ein bescheidender Anfang von dem, was Tim Berners Lee schon vor fast 15 Jahren forderte. Momentan haben wir das ja schon mit Rezepten/ Bewertungen und einigen anderen Dingen von Schema.org. Das Semantic Web muss allerdings funktionieren, ohne dass Webmaster die Bedeutungen händisch in den Quelltext hinzufügen müssen. Und davon sind wir wirklich noch enorm weit entfernt!

Stephan Czysch, trustagents.de

Stephan CzyschDurch den stärkeren Einbezug des Kontexts werden Suchmaschinen noch stärker personalisierte Ergebnisse zurückliefern. Hier besteht natürlich die Gefahr, dass man sich nicht mehr aus seinem gewohnten Kosmos herausbewegt und nur noch die Informationen zurückbekommt, die aufgrund der eigenen Präferenz schon „vorselektiert“ sind.

Vielleicht wird in diesem Zug das aktive Lesen von Suchtreffern auch direkt gekappt und durch Vorlesen der Ergebnisse ersetzt. Hörbücher und die stärkere Konsumierung von Videos sind aus meiner Sicht nur der Anfang.

Viele Einflussfaktoren auf die Relevanz von Ergebnissen werden heute noch sehr bedingt genutzt. Ist es nicht eine „Verschwendung“, wenn die Ergebnisse für „Jeans“ für 13 Jährige Mädchen genauso aussehen wie für 40 Jährige Männer?

Björn Tantau, bjoerntantau.com

Björn TantauDie Suchmaschine der Zukunft kennt mich als User und Consumer ziemlich gut und kann mir auf Basis dieser Daten genau die Informationen präsentieren, die ich wirklich brauche – nicht nur inhaltlich, sondern auch bezogen auf den Ort, an dem ich mich aktuell aufhalte, auf die aktuelle Uhrzeit und so weiter. Im Idealfall werden mir dann passende Informationen auch noch proaktiv zugespielt, ohne dass ich etwas dafür tun muss. Google macht das heute schon ansatzweise mit Google Now: Wenn ich mit einer Gmail-Adresse einen Flug buche, dann wird mit ein Termin in den Google Kalender gestellt und wenn der Flug ansteht, bekomme ich die Bordkarte automatisch angezeigt. Dieses Prinzip muss in Zukunft deutlich erweitert und verstärkt angeboten werden.

Die Suchmaschine der Zukunft erleichtert meinen Alltag und wird zu einem persönlichen, digitalen Assistenten. Das wird aber nur gelingen, wenn die bereitgestellten Informationen immer besser und exakter werden. Die von Google selbst immer wieder gepriesene Themenrelevanz muss noch sehr viel stärker werden, damit ich in Zukunft nur noch genau die Informationen bekomme, dich ich wirklich brauche und die mein Problem genau in einer bestimmten Situation zu 100% lösen.

Jens Fauldrath, takevalue.de

Jens FauldrathIn der näheren Zukunft sehe ich keine wesentlichen Veränderungen in der Suche. Vor allem die Suche per Tastatur wird sich nicht wesentlich ändern, da Suchende nicht dazu neigen sehr lange Fragen in die Suche einzugeben.

Google ist vor allem erfolgreich geworden, weil die Suche von Google sehr schnell ist. Das hat dazu geführt, dass der Suchende nicht viel nachdenkt, sondern erst einmal lostippt. Ebenso ist der Webindex in der aktuellen Form nicht dazu geeignet komplexere Anfragen sinnvoll zu beantworten. Im Kern ist es ein feiner invertierter Index, da ist für eine semantische Erschließung der Inhalte kein Raum.

Mit dem Knowledge Graph zeigt Google allerdings schon jetzt wie die Zukunft aussehen kann. Der Knowledge Graph ist ein kleiner, spezieller Index, der von vorneherein semantisch strukturiert ist. Er hat allerdings nicht mit dem Webindex gemein.

Gleichzeitig versucht Google die Sprachsuche voranzutreiben. Hierzu ist zwingend ein Index wie der Knowledge Graph notwendig, da komplexe Suchanfragen „wie oben beschrieben“ nicht zu Datenhaltung des Webindex passen.

Wie sieht also die Zukunft aus? Ich denke, dass mit der zu erwartenden Ausweitung der Sprachsuche die Notwendigkeiten an spezielle Indizes wächst und Google diesen Weg geht. Allerdings sind wir hier noch am Anfang. Immerhin lebt Google zum Großteil von den Inhalten des Webs. Wenn diese alle semantisch erschlossen werden und Google Suchanfragen wirklich beantwortet, wo liegt der Vorteil für die originären Ersteller der Inhalte? Hier sind neben technischen Fragen auch rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Fragen zu klären. Im Zweifel können die Lösungen für diese Art von Problemen länger dauern als die rein technische Lösung.

Maximilian D. Muhr, bild.de

Maximilian D. MuhrSeit über 10 Jahren beschäftige ich mich mit Suchmaschinenoptimierung oder konkreter mit Google. Hat man vor einigen Jahren dort eine Frage eingegeben auf die es eine konkrete Antwort gibt, ist man in der Regel in einem Forum gelandet in dem ein User exakt diese Frage gestellt hat. Man musste hoffen, dass irgendein anderer User weiter unten auch eine hilfreichere Antwort gegeben hat als „Frag doch Google“.

Google ist mittlerweile sehr gut darin geworden Fragen zu verstehen und direkt in den SERPs zu beantworten. Fragen die mit „Wie hoch ist … ?“ oder „Wie alt ist … ?“ beginnen werden meist sofort beantwortet. Die Informationen liegen in strukturierter Form vor. Google hat in seiner Nutzerforschung herausgefunden was die Menschen im Alltag wissen wollen. „Wann kommt der Bus?“, „Wie ist das Wetter?“ und auch solche Fragen abhängig vom Standort des Nutzers und seinen Gewohnheiten kann Google bereits beantworten. Hier wird der Suchkonzern weiter investieren, in individuelle Nutzerprofile, abhängig vom individuellen Verhalten individuelle Antworten geben und irgendwann auch Hinweise und Antworten liefern die für den Nutzer relevant sind, ohne dass dieser überhaupt wusste, dass dies eine seiner „Fragen“ ist. 

Auf der Cebit 2015 warnte der amerikanische Verhaltenspsychologe Robert Epstein, dass Google eine Gefahr für die Demokratie werden könnte. Seine Forschungen haben ergeben, dass unentschlossene Wähler sich durch die Platzierungen in den SERPs beeinflussen lassen, in einer Testgruppe waren es sogar 60% der Probanden. Er sieht die Gefahr in von Google individualisierten Suchergebnissen, die theoretisch das Potenzial haben bestimmte Nutzergruppen gezielt zu manipulieren. Ob Wahlen oder Kaufentscheidungen, Nutzer lassen sich unbewusst davon beeinflussen wer weiter oben rankt!

Ob der Wissenschaftler wohl weiß, dass es eine ganze Berufsgruppe von Menschen gibt die durch ihr Wissen gezielt bestimmte Webseiten zu ausgewählten Suchbegriffen weit oben in den Google-SERPs platzieren? Das Interesse von Unternehmen und Organisationen an solch gezielten „Optimierungs-maßnahmen“ der Suchergebnisse kann auch in Zukunft unterstellt werden, bleibt nur zu hoffen dass Google seinem „Don´t be evil“ Motto treu bleibt und seine vorhandene Macht nicht missbraucht. Google hätte bereits jetzt theoretisch die Möglichkeit die Meinungen und Handlungen seiner Nutzer durch gezieltes Filtern von Suchergebnissen nachhaltig zu beeinflussen.

Frank Hohenleitner, catbirdseat.de

Frank HohenleitnerZukunftsmusik? Warum nicht. Die Suchmaschine der Zukunft berücksichtigt bei der Sprachsuche lokalen Kontext, Personalisierung und Historie. Neben der Überarbeitung des User Interface (Voice statt Keyboard) wird die Suchmaschine zur Antwort-maschine und übernimmt die Navigation im Netz.

Fragen werden beantwortet (strukturierte Daten sei Dank), Navigation wird abgekürzt und bei transaktionsorientierten Suchen landet der User direkt im Shop mit dem günstigsten Preis und besten Bewertungen (je nach Präferenz des Suchenden oder Budget des Werbetreibenden) Das kann dann sonst auch mal ein Meta-Angebot einer großen Suchmaschine mit (durch die Suchmaschine) verifizierten Partnern sein.

Bestehende Meta Angebote (Vergleiche oder Listings) können mittelfristig durch Angebote der Suchmaschine abgelöst werden. Diese haben nicht nur die Suchtechnologie für das beste Ergebnis oder Rechenpower für die Verarbeitung großer Datenmengen, sondern auch historische Daten über das menschliche Verhalten und Vorlieben – dank nutzerbezogenen Daten aus Werbenetzwerken, mobilen Endgeräten (Handys, Tablets, Uhren, Autos) oder von Suchmaschinen.

Der Nutzer wird so schnell, kompetent und deviceübergreifend immer das für ihn relevanteste Ergebnis erhalten. Das Targeting wird dank Cross-Device Tracking und GEO Daten präziser, Streuverluste werden minimiert und Werbung effizienter 😉

Wir bedankten uns bei den Teilnehmer und hoffen, dass auch bei unserer nächsten Umfrage wieder einige von Euch mitmachen werden…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Marian sagt:

    All diese Visionäre sind offenbar fraglos bereit, ihre sämtlichen persönlichen Daten fortlaufend externen Beobachterprogrammen zu überlassen – einfach so, der Bequemlichkeit halber.

    Und das nachdem wir doch seit Snowden spätestens aufgeklärt sind über das Missbrauchs- und Bespitzelungspotenzial! Nein, ich will keine auf mich persönl. zugeschnittenen Ergebnisse. Sondern das, was Google allen zeigt, die sich der Überwachung und dem User-Tracking verweigern.

    Weiter wünsche ich mir einen erfolgreicheren Kampf gegen Web-Spam, der von SEOs mit allerlei Tricks verursacht wird. Dieses Vollknallen des Webs mit tausenden seichten Artikeln zum selben Thema, nur um darin irgendwie den Link zum Kunden unterzubringen, spült jede Menge sinnlose, allein aus Kommerz-Grünen erschaffene Seiten nach vorne in den Ergebnissen.

  2. David Website sagt:

    Guten Morgen,

    also für mich geht die Entwicklung der Suchmaschine(n) gerade den richtigen Weg. Das kann man ja auch bspw anhand der vergangenen Rankingfaktoren gut beobachten. Angefangen beim Meta Keyword Spamming, über die Augenkrebs Texte bis hin zu 1 Mio. Backlinks für 19,90 EUR, mittlerweile muss man wirklich was bieten um gut gerankt zu werden und das ist auch ein Vorteil für den Suchenden.

    Es gibt nichts was solche Hassgefühle erzeugt wie wenn man was bestimmtes sucht und die ersten 20 Seiten sind voll mit Vergleichs-Tests-Guide Seiten wo nur Gulasch drauf steht 😉

  3. Korrupt Website sagt:

    Der Bild-Agitprop ist ja mal richtig schick. Dass sich die hier entblödet und Google „politische Stimmungsmache“ vorwirft, soviel Dreistigkeit hat meinen Respekt. Indessen, das hätte ich mir zumindest kommentiert gewünscht, es passiert ja nicht häufig, dass sich die einschlägigen Hetzer derart selbst demontieren.

    • Franco Website sagt:

      Genau das selbe habe ich mir auch gedacht. Schlussendlich ist die Google-Hetze sinnlos, keiner ist gezwungen Google zu nutzen. Nur sind die Alternativen nicht gerade konkurrenzfähig.

  4. Steven Website sagt:

    Hallo,

    ich schließe mich da David an. Was vor einiger Zeit noch durch viele Backlinks möglich war, wird heute durch die Suchmaschinen ausgebremst.

    Als Website-Betreiber/Blogger sollte man dem Besucher Mehrwert bieten. Jeder Betreiber muss seine Artikel für den User schreiben und nicht für die Suchmaschine.

    Gruß Steven

  5. Fptest Website sagt:

    Ich bin ganz der Meinung von Herrn Fauldrath. Ich glaube nicht, dass sich an der Web-Suche so schnell was Entscheidendes ändert. Die User werden wahrscheinlich noch ein Weile so suchen, wie sie momentan suchen – das funktioniert ja auch ganz gut so.

    Eine intelligentere Suche wäre zwar wünschenswert, aber das ist wahrscheinlich noch ein langer weg. Dazu müsste die Suchmaschine verstehen, was die Texte die bedeuten. Heute haben sie aus meiner Sicht nicht den geringsten Schimmer was die Texte aussagen.

  6. Christoph Website sagt:

    Ich sehe keine größeren Veränderungen bei der Suche. Google wird marktführend bleiben und die Ergebnisse werden noch persönlicher werden. Mediendatein werden noch stärker berücksichtigt werden (Youtube…). Heutzutage ist niemand mehr sicher vor Google, und in Zukunft werden wir es noch weniger sein. Traurig aber wahr.

  7. Katharina Kokoska Website sagt:

    Google gibt ja heute schon Antworten, für die man gar keine Suchergebnisse mehr anklicken muss. Songtexte werden direkt bei Google angezeigt, Wetter, Routen, Verkehrsinfos, Kino, Fussball-Ergebnisse, etc. Und mit Google MyBusiness (Places) werden auch gleich Branchenbuch-Infos mit Bewertungssystem geliefert. So sollte eine Suchmaschine ja eigentlich nicht funktionieren … aber es ist halt bequem für die User und Google festigt sich damit seine marktführende Rolle.

    In diese Richtung wird Google weiterarbeiten, sie wollen schließlich Suchmaschine Nummer 1 bleiben. Ob die User irgendwann genug davon haben und auf andere Suchmaschinen ausweichen, um Google von seiner Macht zu nehmen, wird sich zeigen. Für ein freies vielfältiges Internet wäre es auf jeden fall besser, wenn Google in Zukunft stärkere Konkurrenz bekäme.

  8. Yves Website sagt:

    Naja, klar wird Semantik in Zukunft eine größere Rolle spielen, aber ich habe das Gefühl das Google im Grunde nur ihre Filter immer weiter verfeinert. Wirkliche Neuerungen gibt es nicht wirklich und eben solche werden auch noch lange auf sich warten lassen.

  9. Peter - Aesthetics Blog Website sagt:

    Die Suchmaschine der Zukunft wird den Content besser verstehen und klar unterscheiden können, ob es sich um hilfreichen und hochwertigen Content handelt oder nicht.

    Meiner Meinung nach macht Google das bisher schon recht gut, zumindest konnten unsere Rankings durch die Überarbeitung des Contents bisheriger Artikel deutlich verbessert werden!

    Viele Grüße,
    Peter

  10. Karl Website sagt:

    Hallo Peter. Bin ganz deiner Meinung. Ich hatte bereits in meinem letzten Kommentar gleiches geschrieben, der wurde aber komischer Weise gelöscht.

    Gruß Karl

  11. Hesse Website sagt:

    Für mich ist das ein Katz- und Mausspiel von Webmaster und User, es wird zwar viel getan aber es ist lange noch nicht genug.

  12. Robert sagt:

    Die Suchmaschinen sind heute in der Lage zwischen hochwertigen Content zu unterscheiden, aber ich habe das Gefühl, das die User darauf keinen Wert legen, sondern lieber Bilder oder Ähnliches sehen möchten. Google macht es richtig.

  13. Gero Website sagt:

    Ich denke auch, dass das Thema „Semantische Suche“ in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Bis das ganze sinnvoll einsetzbar sein wird, werden aber voraussichtlich noch einige Jahre ins Land gehen. Vielleicht steigt ja die Wikipedia irgendwann auch auf Semantic MediaWiki um 😉

    Berners-Lee hat nicht das Internet erfunden, das war schon deutlich älter. Er war Mitbegründer des WWW.

  14. Jan Website sagt:

    Meine Vorstellungen bezüglich der Zukunft des Internets gehen dahin, dass die aktuellen Suchmaschinen überhaupt nicht mehr benötigt werden, weil die User so stark auf Brands konditioniert sind und die Brands ihr Portfolio an Dienstleitungen/Produkte so ausbauen, dass man alles bekommt. Zudem wird die kommerzielle Integration von Apps eine erheblich stärkere Rolle spielen.

  15. Lothar Grieszl sagt:

    Ich finde, dass Mario Fischer sehr gut die Problematik beschrieben hat, der sich Google für die künftige Entwicklung gegenüber sieht. Wenn Google uns Informationen liefern soll, die möglichst exakt auf unsere Person zugeschnitten sein soll, müssen wir auch von unseren Vorlieben bzw. Abneigungen etwas mehr preisgeben. Nur – das möcht eigentlich niemand.

    Eine weiteres Hindernis besteht darin, dass der Mensch im Allgemeinen an lieb gewonnenen Gewohnheiten gerne festhält; also eher ein Keyword als Suchbegirff in die Tasten haut als einer
    Machine per Spracheingabe eine Frage zu stellen. Da werden sicher noch Jahre vergehen, bis sich diese Art von Suche durchsetzen wird.

  16. Daniel Website sagt:

    Die Suchmaschine der Zukunft wird noch so einiges bringen. Google wird definitiv weiterhin an der Spitze sein, aber ich glaube ehrlich gesagt, dass in 3-5 Jahren Konkurrenten mit neuartigen und revolutionären Features kommen werden. Was doch mal toll wäre, wenn man als Suchender auf ein Suchergebnis klicken kann und dann mit Hilfe eines Widgets den Treffer für die Suchanfrage als „hilfreich“ oder „nicht hilfreich“ bewerten kann. Und dann werden eventuell die Suchergebnisse anhand der Erfahrungen sortiert und öffentliches Feedback direkt neben dem Suchergebnis angezeigt. Das ist eines von vielen Features was „vielleicht“ irgendwann mal kommen wird 😛

  17. Marko Website sagt:

    Es wird sicherlich einiges in der Zukunft passieren, die Suchmaschinen werden immer mehr intelligenter. Ich gehe davon aus, dass die Suchmaschinen, den Content sehr wohl zwischen hilfreich und nicht hilfreich unterscheiden werden. Daniel, die Idee mit den Bewerten einer Seite finde ich sehr interessant, aber ich glaube es wird schwer dies umzusetzen.

  18. Justin Website sagt:

    Ich denke auch, dass sich, ob in naher oder ferner Zukunft, Konkurrenz-Suchmaschinen irgendwann durchsetzen werden und dann wieder ein freier Markt herrscht, wie bei jedem anderen Markt auch, wie zum Beispiel abnehmen. Da hat nicht nur eine Firma 90% Anteil von der Masse, sondern es ist ein Konkurrenzkampf. Ich denke, dass das früher oder später auch bei den Suchmaschinen wieder zurückkehren wird.

  19. Thomas Website sagt:

    Nun jetzt so gegen Ende des Jahres, kann man wohl sagen, dass es ein recht ruhiges Suchmaschinen Jahr war. Weder die Mobil-Umstellung noch ein zweites Penguin 1.0 hat alles durcheinander gebracht.

    Mal sehen was 2016 so bringen wird.

  20. Sumax Website sagt:

    Sicherlich wird einiges noch in der Zukunft passieren, die Suchmaschinen werden immer mehr intelligenter. Momentan sind viele von Google abhängig, doch die Konkurenz-Suchmaschinen sind auf den Vormarsch und wird sicherlich noch einige Jahre dauern – bis diese den Google Konkurrenz machen können. Dann dürfte es wieder spannend werden. Das Jahr 2016 hatte turbulenten Anfang.

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