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Darf man seine Tweets verkaufen?

Social Media  |   |  , 11:40 Uhr  |  6 Kommentare

Twitter LogoWie theverge.com in ihrem Artikel `Twitter experimenting with showing how many people saw your tweets´ berichtet haben, experimentieren die Betreiber des Microblogging-Dienstes Twitter offenbar gerade damit, ihren Nutzern zukünftig nicht nur anzuzeigen, wie oft ihre Kurzmitteilungen von anderen Nutzern geshared wurden, sondern auch wie oft sie lediglich von ihnen (nur) gesehen wurden…

Nachfolgender Screenshot zeigt, wie die Darstellung der Views eines jeden Tweets aussehen könnte. Das Experiment scheint aktuell lediglich auf einige wenige User bzw. Clients beschränkt zu sein:

Tweet inkl. Anzeige von Views

In Anbetracht der aktuellen Diskussion um den nicht mit den Richtlinien von Google einhergehenden `Handel mit Links´, stellt sich am Ende auch für alle Online Marketing bzw. SEO betreibende Webseitenbetreiber die Frage, ob man denn Beiträge in sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Twitter verkaufen bzw. gegen ein Entgelt oder auch ein Geschenk veröffentlichen darf? Hierzu zunächst einmal die entsprechenden Richtlinien von Twitter:

Die Twitter Regeln

Spam: Sie dürfen den Service, den Twitter anbietet, nicht dazu einsetzen, jemanden zu spammen. Die Definition dessen, was als „spammen“ gilt, wird sich immer wieder erweitern, da wir auf neue Tricks und Taktiken von Spammern reagieren. Einige der Kriterien, die wir anwenden, um zu beurteilen, ob gespammt wird, sind:

  • Das Verkaufen von Followern
  • Der käufliche Erwerb von Followern
  • Wenn eine große Anzahl an Spam-Beschwerden gegen Sie vorgebracht worden ist
  • Wenn Ihre Status-Aktualisierungen größtenteils aus Links und nicht aus persönlich verfassten Mit-teilungen bestehen
  • Wenn viele Leute Ihr Profil blockieren

Fasst man die von Twitter aktuell zum Thema `Handel mit Tweets´ gemachten Richtlinien auf das Wesentliche zusammen, so ist es ähnlich wie mit den Links bei Google: Sowohl der Handel mit Links als auch der mit Social Signals ist natürlich nicht generell verboten, sondern nur dann, wenn man auf keinen Fall möchte, dass Google bzw. Twitter einen wegen Verstoßes gegen ihre Richtlinien rausschmeißt bzw. durch zum Beispiel eine Penalty zunächst einmal freundlich vor die Tür verweist. Generell erlaubt ist also zunächst einmal alles, nur eben nicht unbedingt richtlinienkonform.

Matt Cutts Tweet über SEOs

Da womöglich in der Vergangenheit sich zu sehr auf das Kaufen bzw. Verkaufen von herkömmlichen Links konzentrierte Unternehmen bzw. Webseitenbetreiber – hier übrigens reagiert Google nur etwas empfindlich, weil sie hier ein Patent besitzen! – möchten wir hier spaßeshalber einfach einmal die These in den Raum stellen, dass ein gesunder Handel, das bedeutet nicht automatisiert und nicht über Dritte (!), zum Beispiel mit Tweets natürlich ebenfalls zunächst einmal nicht pauschal verboten ist:

Warum sollte Lady Gaga nicht über einen Designer twittern dürfen, dessen Kleider sie ohnehin immer umsonst bekommt? Warum sollte Sascha Lobo nicht einen Tweet über die re:publica versenden dürfen, wenn er dafür noch eine Eintrittskarte oben drauf bekommt und warum sollte Mr. Unbekannt nicht hin und wieder mal über Webseite XY zwitschern dürfen, wenn er dafür ein kleines Goodie, z.B ein T-Shirt bekommt?

Worum es in diesem Artikel geht, ist letztendlich zu begreifen, dass die Betreiber der im Internet führenden Webseiten, egal ob nun Google, Facebook oder auch Twitter, selbst in Krisen immer wieder auch Möglich-keiten anbieten, wie sich von einer Krise betroffene Branchen auch wieder retten können.

Wer, nehmen wir nur mal an, in der Vergangenheit so einiges darauf gesetzt hat, über ein Netzwerk großflächig Links zu verkaufen, der kann gerne in Zukunft selbst (!) einmal versuchen, hin und wieder einen #gewinn bringenden Tweet zu veröffentlichen. Beispiele hierfür gibt jedes Jahr millionenfach, jeden Tag, jede Stunde, ja jede Sekunde sogar…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Darf man seine Tweets verkaufen?:

  1. Tweets selbst zu kaufen ist Geldverschwendung, da die Follower-Zahlen derjenigen, die Tweets zum Verkauf anbieten, zumeist künstlich überhöht sind. Ich habe bereits mit mehreren Leuten gesprochen, die mir davon berichteten, daß das Geld, das sie für gekaufte Tweets (ebenso wie für gekaufte Facebook-Likes und Followers) völlig verschwendet war.

    Pay with a Tweet verstößt meines Wissens nicht gegen die Google-Richtlinien.

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