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Datasift – Wie Twitter Eure Tweets verkauft!

Social Media  |   |  , 09:08 Uhr  |  9 Kommentare

Wer von Euch glaubt, dass seine gerade auf Twitter versendete Nachricht demnächst schon wieder verschwunden ist, der täuscht! Nachdem Twitter kürzlich angekündigt hat, sein Tweet-Archiv zu vermarkten, kann man dieses nun, fein säuberlich für an Userdaten interessierte Unternehmen aufbereitet, kaufen. Der Zugang zu Euren Tweets kostet Unternehmen bis zu 15.000 US-Dollar im Monat…

Der Service, welcher sämtliche Eurer in den letzten zwei Jahren auf Twitter versendeten Nachrichten gewinnbringend vermarktet, nennt sich Datasift. Datasift wirbt damit, `Re-Syndicator´ von Twitter zu sein und bietet Unternehmen nach Geodaten, Meinungstendenz und Einfluss der Erstellers geordnete Tweets zu den verschiedensten Themen an.

In obiger Grafik seht Ihr, wie Eure Tweets den Unternehmen angepriesen werden. Neben dem thematischen Inhalts der Tweets wird gleich auch geschaut, welche Meinung Ihr zu dem Thema habt, wo Ihr herkommt und welchen Geschlechts Ihr seid.

Laut Datasift-CEO Rob Bailey reißen sich die Unternehmen um das Tweet-Archiv. Bereits jetzt gibt es mehr als 1000 Interessenten, darunter auch 200 der laut Fortune Magazine 500 größten US-Firmen.

Gus Hosen, der Direktor der Datenschutzorganisation Privacy International, steht der Vermarktung von Tweets kritisch gegenüber. „Die Nutzer haben Twitter bisher in dem Glauben genutzt, dass ihre Tweets schnell im Äther verschwinden„, sagte er in einem Interview mit dem Nachrichtensender BBC. Datasift-CEO Rob Bailey dagegen sieht keine datenschutzrechtlichen Probleme. „Jedes andere soziale Netzwerk muss sorgsam mit Daten umgehen, aber Twitter ist öffentlich und dient der Forschung und Entwicklung„, meint er.

Every social network has to be diligent about privacy of course but Twitter was created to be open and to be valuable to research and development.

Es stellt sich die Frage, ob die Vermarktung von mit Userdaten angereicherten Tweets die geeigenete Methode ist, Twitter noch weiter in die Gewinnzone zu bringen? Dass Twitter Geld verdienen muss steht außer Frage, dafür aber den Nutzern deren Tweet-Archiv vorzuenthalten und als Faltrate an Unternehmen zu verkaufen, ist ganz sicher nicht die feine englische Art…

Eure SEO-united.de Blogger

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Kommentare zu Datasift – Wie Twitter Eure Tweets verkauft!:

  1. Max Adler says:

    Wird ja auch mal Zeit, dass Twitter was aus seiner Marktmacht macht. Hat glaube ich sowieso viel zu lange gedauert. Die waren als Unternehmen ja seit Jahren völlig planlos und ohne wirklichen Business-Plan und haben sich nur über Spenden am Leben gehalten. Vielleicht ändert sich das jetzt…

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