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Einbahnstraße Social Media

Social Media  |   |  , 11:11 Uhr  |  4 Kommentare

Die Päsentation `10 Facts about Consumer Behavior on Facebook´ auf quickstarter.com ist das Ergebnis einer Anfang des Jahres gemachten Umfrage zum Konsumverhalten auf Facebook. Neben interessanten Details, z.B. auf welchen Seiten Mitglieder von Facebook die meiste Zeit verbringen, wird anhand der gewonnenen Daten leider auch deutlich, dass sporadische Interaktionen wie das Liken einer Brandseite nur bedingt als Indiz für deren Qualität herangezogen werden können…

Im folgendem Balkendiagramm ist dargestellt, wie viele bekannte Brands die ca. 1500 befragten Facebook-Mitglieder bislang geliked haben. Mehr als die Hälfte (58%) der Befragten haben bislang nur 1-4 Unternehmensseiten einen Like spendiert, lediglich 22% haben mehr als 10 Brands eine positive Bewertung gegeben.

Betrachtet man nun die Interaktion mit den bewerteten Brandseiten, beschränken sich 77% der Umfrageteilnehmer lediglich auf das Lesen der neusten Meldungen. Nur 17% teilen die Meldungen und nur 13% schreiben auch darüber.

Besonders interessant ist das Ergebnis der Frage, ob die Teilnehmer jemals schon eine Unternehmensseite wieder entliked haben. 76% der Befragten haben noch nie eine positive Bewertung wieder zurückgenommen, nur 15% angeblich schon.

Schaut man auf das Ergebnis der Umfrage, ist es fraglich, ob über Social Media gemachte Bewertungen wirklich ein verlässliches Indiz für deren allgemeine Qualität darstellen!

Likes, Tweets usw. werden nicht selten aus einer Laune heraus gemacht, eine wirkliche Auseinandersetzung mit der entsprechenden Seite findet oft nicht statt. Die zu starke Einbeziehung von Social Media Aktivitäten in den Bewertungsalgorithmus von Suchmaschinen könnte sich als Einbahnstraße erweisen, im Zuge derer man zwar womöglich qualitativ hochwertige Seiten irgendwie ausmachen kann, nur schwer dann aber erkennt, wenn diese aus welchen Gründen auch immer wieder an Qualität verlieren…

Gretus

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Kommentare zu Einbahnstraße Social Media:

  1. Globonaut says:

    Eigentlich sind Aktivitäten in den Social Media nur gewinnbringend, wenn wirklich Interessierte erreicht werden. M.E. ist die Redundanz an Kommunikationsinhalten einfach viel zu gross. Die Konsumenten sind doch damit überfordert zu jedem Brand, den man mal geliked hat auch noch etwas zu posten. Ich darf hierzu einen Vortrag von Christoph Bornschein „Wer Gewinnspiele braucht, hat keine Botschaften“empfehlen.

  2. Maxim says:

    @SonOfTron

    „annehmen“ Ja, aber auch teilen, sharen und verbreiten allgemein? Alle lassen sich gern berieseln, und nehmen dankend Rabatte an, aber wieviele geben das witklich weiter und verbreiten es. Bei Social Media, als Marketingkanal, geht es ja hauptsächlich um den Welleneffekt der Multiplikation und nich nur darum seinen 4000 Fans etwas zu bieten.

    Diese Studie zeichnet doch ein bischen ein anderes Bild des Social Booms und der Fanjagt, denke ich.

    Grüße

    Maxim

  3. SonOfTron says:

    Für mich ist die Frage „was bieten Unternehmen ihren Facebok-Fans“ viel signifikanter. Es ist wie überall: Sobald man seinen Kunden einen Mehrwert bietet, sind sie auch bereit diesen anzunehmen.

  4. Gerd Pufler says:

    Im Prinzip führt dieser Beitrag mal wieder auf die nichtendend wollende Frage zurück: „Was/wieviel ist ein Facebook-Fan wirklich wert?“

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