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Formel für Virales Marketing entschlüsselt

Social Media  |   |  , 09:19 Uhr  |  3 Kommentare

BuzzWie in der kürzlich auf ucla.edu veröffentlichten Newsmeldung `How the brain creates the buzz that helps ideas spread´ nachzulesen, haben Wissenschaftler erstmalig nun herausgefunden, wie `Buzz´ entsteht. Buzz ist jener `magische´ Moment, in dem Menschen entscheiden, dass eine Information auch für andere Menschen interessant sein könnte und sie deswegen zum Beispiel auf sozialen Netzwerken teilen…

We’re constantly being exposed to information on Facebook, Twitter and so on, some of it we pass on, and a lot of it we don’t. Now we have mapped the brain regions associated with ideas that are likely to be contagious and are associated with being a good ‚idea salesperson.‘ In the future, we would like to be able to use these brain maps to forecast what ideas are likely to be successful and who is likely to be effective at spreading them. (Quelle)

Um herauszufinden, welche Aktivitäten in unserem Gehirn vonstattengehen, wenn wir eine Information als besonders `verbreitungswürdig´ erachten, haben Wissenschaftler der University of California, Los Angeles (UCLA) einen Test durchgeführt: 19 mittels Magnetresonanztomograpen verkabelte Studenten sollten aus 24 Ideen für mögliche TV-Formate diejenigen auswählen, die sie besonders gut finden und sie 79 anderen Studenten in einem Video vorstellen. Anschließend wurde ausgewertet, welche der 19 verkabel-ten Studenten besonders gut darin waren, die anderen 79 Stunden von ihren Ideen zu überzeugen.

Bei der Auswertung der Magnetresonanztomograpie stellte sich heraus, dass diejenigen Studenten die besonders gut darin waren, die anderen Studenten zu überzeugen, deutliche mehr Aktivität in der einer Gehirnregion namens Temporoparietal Junction (TPJ) aufwiesen als diejenigen Studenten, die nicht so gut darin waren, die anderen Studenten von ihren Ideen zu überzeugen. Anders ausgedrückt, gibt es eine Region in unserem Gehirn, deren Aktivität uns zeigt, ob wir eine gerade aufgenommene Information mit anderen Menschen teilen werden oder nicht.

Das auch als `Salesperson Effect´ bezeichnete Phänomen der Entstehung von Buzz im Gehirn eines Menschen wurde erstmalig nun auch wissenschaftlich lokalisiert und bietet Futter für die schrecklichsten Horrorszenarien: Man stelle sich beispielsweise nur vor, Politiker könnten bereits im Vorfeld ihres Wahlkampfes genauestens testen, welche ihrer PR-Kampagnen bei den Mitgliedern sozialer Netzwerke besonders viel positiven Buzz erzeugen…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Formel für Virales Marketing entschlüsselt:

  1. Gaby S. Graupner says:

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für diesen Artikel. Ich lese hier, dass es geht. Ich vermisse, wie es geht. Oder, wenigstens Hinweise, welche Vorgehensweise es unterstützt und welche Vorgehensweise eher kontraproduktiv ist.

    Sonnige Grüße

    Gaby

  2. Max says:

    Das einzige was an dieser Studie gut ist: Der Ansatz. Man setzt nämlich wunderbar an einem Punkt an, der scheinbar nachgefragt wird. Hat dann aber leider auch weniger mit Wissenschaft, denn Konsumismus zu tun. Rein wissenschaftlich ist das was ich HIER lesen kann bescheiden bis bescheuert.

    1.) Es geht hier nicht um eine Formel
    2.) Die Interpretation des Ganzen ist grenzwertig
    3.) Neuraler Positivismus bringt uns auch nicht weiter

    etc.

    • Gretus says:

      Hallo Max,

      auf Grundlage des Messung von x Kandidaten ließe sich relativ leicht eine solche `Formel´ erstellen. Ich gehe davon, dass beschriebene Praktiken so oder so ähnlich bereits genutzt werden, um den Erfolg politischer (Internet-) Kampagnen beim `Konsumenten´ zu testen…

      Grüße

      Gretus

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