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Warum Google+ kein zweites Facebook ist

Social Media  |   |  , 10:07 Uhr  |  10 Kommentare

Facebook vs. Google+Die Betreiber von statistica.com haben kürzlich eine Infografik veröffentlicht, welche noch einmal nachdrücklich zeigt, dass in Sachen Social Media Marketing nach wie vor Facebook das Maß aller Dinge ist. Reduziert man Social Media Marketing darauf, möglichst viel Traffic aus sozialen Netzwerken auf die eigene Webseite zu bekommen, toppt Facebook alle anderen sozialen Netzwerke um Längen…

Nachfolgende Grafik zeigt die prozentuale Aufteilung des Traffics von mehr als 200.000 publizierenden Webseiten. Wie man erkennt, ist Facebook bei vielen Webseiten mittlerweile für mehr 10% des gesamten Traffics verantwortlich, gefolgt von Pinterest mit 3,7% und Twitter mit 1,2% des Gesamttraffics. Googles hauseigenes `soziales´ Netzwerk Google+ liegt mit 0,04% nur auf dem neunten Rang:

social_traffic_verteilung

Dass man Facebook nicht mit Google+ vergleichen kann, hat kürzlich Björn Tantau in seinem auf t3n.de veröffentlichten Artikel `Facebook und Google+: Wer sie vergleicht, hat’s nicht verstanden´ noch einmal sehr schön zusammengefasst. Ergänzend dazu, hier eine Grafik der aktuell `beliebtesten´ sozialen Netzwerke weltweit. Wie unschwer zu erkennen, liegt Googles hauseigenes `virales´ Netzwerk YouTube hier auf dem zweiten Platz, nur ganz knapp hinter Facebook:

soziale_netzwerke_weltweit

Bedenkt man, dass es bei der Frage um die Vormachtstellung im Internet vornehmlich um Ressourcen und Nutzerdaten geht, müsste an dieser Stelle eigentlich deutlich werden, dass Google mit seinem Netzwerk Google+ möglicherweise niemals vorhatte, ein zweites Facebook zu lancieren.

Zur Generierung werberelevanter Nutzerdaten hat das Unternehmen Google Inc. zum einen seine Suchmaschine und zum anderen YouTube (in Sachen Nutzerdaten unbezahlbar!). Auf Google+ hingegen, will Google gar keine Privatpersonen, die irgendwelche ressourcenfressenden Spaßinhalte veröffentlichen, sondern vornehmlich uns Qualitätsinhalte produzierende Webseiten-betreiber, um mit unseren dort gemachten Angaben über unsere `medialen´ Kontakte die Rankings der Suchmaschine so zu `sozial- bzw. kommerzialisieren´, dass wir alle immer noch mehr suchen ;-)

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Warum Google+ kein zweites Facebook ist:

  1. Florian says:

    Finde es eigentlich auch ganz gut, dass G+ kein zweites Facebook ist. Wer braucht das schon? Auf Facebook wird man schon genug mit unwichtigem Kram aus dem Leben Anderer belästigt. G+ sollte sich einfach mehr in Richtung hochwertiger Content entwickeln und Facebook die schnelllebige Scherzseite sein lassen die sie ist. Insofern alles richtig gemacht, jetzt müssen nur noch die Userzahlen etwas mehr steigen.

  2. Michel says:

    Bilder sprechen manchmal mehr als Worte :)

  3. […] Google will für die Generierung von werberelevanten Nutzerdaten auf der Social-Media-Plattform Google+ keine Privatpersonen […]

  4. Andreas Hagl says:

    Der Artikel sagt alles! Irgendwann werden sich die Menschen wieder mit sich beschäftigen als mit sozialen Netzwerken!

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