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Constantins Wochenrückblick 36/07: S-E-O gewinnt

Wochenrückblicke  |   |  , 00:37 Uhr  |  2 Kommentare

Eigentlich ja eine sehr reißerische Überschrift, wenn man einmal bedenkt, dass Maßnahmen zur Manipulation der Suchergebnisse es immer schwerer als alleinstehende Methoden haben, um die Position einer Webseite im Internet zu verbessern. Da hat man es mit immer stärker werdenden Globaldomains wie Wikipedia zu tun, die quasi alle Rankings abräumen und über immer mehr eingehende Links verfügen. Nebenbei bemerkt, selbst aber keinen Trust, ausgelöst durch das Nofollow Tag, an andere Websiten weitergeben.

Und so rückt die eigentliche Suchmaschinenoptimierung im Etat des Onlinemarketings immer weiter in den Hintergrund. Verdrängt von Maßnahmen wie Networking oder Web 2.0 Gedudel. Bringen die Suchmaschinen eben nicht mehr die entsprechenden Besucher, so muss man diese von anderen großen Plattformen abgreifen oder ein Name im Internet werden. So weiß man einfach, wo man seine Bücher im Internet kauft, oder?

Gewisse Maßnahmen zur Generierung von werterfülltem Traffic sind natürlich auf bestimmte Zielgruppen begrenzt. Gerade Silver-Surfer, User über 50 Jahre, nehmen noch recht dürftig an Webcommunities im Web 2.0 Style teil und stellen eigene Inhalte im Internet zur Verfügung. Interessant ist auch immer wieder ein Blick in die Statistiken von Intersetseiten, mit eben dieser Zielgruppe. Fernab von Networking, der modernen Form des Internets oder gar SEO. Hier merkt man dann erstmal, dass ungefähr der Hälfte der deutschen Bevölkerung eben kein DSL-Zugang zur Verfügung steht und eben immer noch der Internet Explorer das Maß aller Dinge ist, wenn es um die Gestaltung einer Internetseite geht. Natürlich nur, wenn man seine Plattform auch nutzerbezogen gestalten möchte.

Trotz alledem konnte S-E-O diese Woche einen Sieg verzeichnen. Und zwar im Bezug auf die Aussprache. So spricht die Mehrheit Search Engine Optimization (S-E-O) auch tatsächlich als drei Buchstaben aus und nicht als ein Wort.

Der Ein oder Andere mag sich nun fragen, ob auch etwas Wichtiges im Laufe der Woche passiert ist. Schauen wir mal.

Suchmaschinenoptimierung:
Nachdem ich im letzten Wochenbericht ja schon ausführlich über die dreiteilige Serie von Sistrix berichtet hatte, ist diese Woche nun auch der dritte Teil erschienen. Diesmal geht es um die zeitliche Entwicklung einer Website. Überträgt man dies einmal aufs heutige Internet und das Business drumherum, so ist schnell zu erkennen, dass Domains wie Wikipedia, durch die gleichmäßige Entwicklung, noch stärker werden. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist nun eine immer längerfristigere Planung eines Projektes vonnöten. Nur wer es schafft, kontinuierlich zu wachsen und nicht aufzufallen, kann so noch nachhaltig am Googlekuchen teilhaben. Dies zeigt mal wieder, dass die Suchmaschinen weiter von einem Markt, der seine Gewinne aus Sachverkäufen macht, zu einem Markt, der seine Gewinne aus Werbeverkäufen macht treiben. Eine gewaltige Milchmädchenrechnung, werden nicht in Zukunft eigene Verkaufsplattformen durch die Suchmaschinen eingeführt.

Aus verschiedenen Gründen ist es wichtig, über eine Domain mit sprechenden URLs zu verfügen. So zeigt man seinen Besuchern einmal mehr „wo bin ich“ und gibt den Suchmaschinen eine große Hilfe bei der Indexierung. Und weil Parameter in URLs out sind, erklärt man auf dem Ranking-Konzept Blog noch einmal, wie man diese Hürde mit Mod_rewrite umgeht.

Auch wenn Google mit Wikipedia einen sehr starken Partner an seiner Seite hat, zeigt man seitens Google immer wieder Bestrebungen ein eigenes Wiki an den Start zu bringen. So nun das Google Wiki.

Auf dem brandneuen Blog von Sven Rabe gibt es einen ausführlichen Blog darüber, wie man mit WordPress ein Artikelverzeichnis ins Leben ruft. Für alle Interessierten sicherlich ganz lesenswert.

Allgemeines:
Bei Robert Basic findet sich ein Beitrag mit dem Titel und weiteren Hinweisen zu der Frage „wer hat Angst vor Google„. In meinen Augen noch viel zu wenige. Ich vergleiche das ganz gerne mit einer Supermarktkette, die in Deutschland über 90% Marktanteil hat. Noch dazu verfügt man über die Werbeflächen um den Supermarkt herum und auf dem Weg dahin. Hui, was wäre die Kartellbehörte hier schnell hellhörig.

Bei Google macht man einfach fleißig weiter. So werden nun (eigene) News in Kooperation mit namhaften Redaktionen vollständig veröffentlicht und weil das Geld ja nun mal da ist, schafft man sich auch einen vielfältigen Fuhrpark an.

Bloggen:
Auf dem Blog „Selbstständig im Netz“, gibt es neben den eigenen Statistiken mit Schwerpunkt der Blog-Einnahmen auch jede Menge Verweise auf andere Veröffentlichung in diese Richtung. Viele davon zeigen mal wieder, was Blogs über den großen Teich so an Einnahmen verzeichnen. Einerseits sind dies natürlich nur Einnahmen und für mich ist das so wie mit Elefanten. Ich schaue sie mir zwar gerne an, aber haben möchte ich sie nicht. Dennoch ist es immer mal wieder spannend zu sehen, was so an Einnahmen durch Blogs möglich ist.

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