Geschichte: Bis Ende der 1990er-Jahre waren redaktionell gepflegte Webverzeichnisse ein wichtiger Wegweiser im Internet. Das 1994 gestartete Yahoo! Directory war lange das meistgenutzte Verzeichnis; 1998 kam mit dem Open Directory Project (DMOZ) ein offener, von Freiwilligen gepflegter Katalog hinzu.
Heute sind beide Geschichte: Das Yahoo! Directory wurde 2014 eingestellt, DMOZ am 14. März 2017 geschlossen (ein statischer Abzug lebt unter curlie.org weiter). Die Bedeutung klassischer Webkataloge für SEO ist damit praktisch verschwunden – Nutzer suchen über Suchmaschinen, nicht über Kataloge.
Wichtig: Die früher verbreitete Taktik, sich in möglichst viele Verzeichnisse einzutragen, um Backlinks zu sammeln, gilt heute als Link-Spam und kann der Sichtbarkeit schaden. Sinnvoll sind nur wenige, thematisch oder regional wirklich passende Einträge – sowie für lokale Anbieter ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil.