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Linkaufbau

Ein bestmöglich mit den diesbezüglichen Richtlinien bekannter Suchmaschinen einhergehender Linkaufbau ist eine der wichtigsten Maßnahmen im Zuge einer nachhaltig erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung. Spätestens seit der "Existenz" der Google Sandbox, einem Filter innerhalb des Algorithmus der Suchmaschine Google, welcher neue Webseiten mit "zu vielen Links innerhalb zu kurzer Zeit" zunächst einmal in eine Art "Sandkasten für Kinder" verfrachtet, sollte der Linkaufbau einer Webseite stets natürlich wirken. Nachfolgend eine Auswahl der Punkte, welche Sie beim Linkaufbau beachten sollten.

Gerade bei einer neuen Webseite sollten anfangs nicht zu viele bzw. zu starke Links gesetzt werden. Eine normale Webseite, welche z.B. bereits nach wenigen Tagen über 50 Backlinks von Seiten mit einem bereits existierenden PageRank verfügt, wirkt für Suchmaschinen eher unnatürlich und wird womöglich deswegen zunächst auch erst einmal abgestraft.

Es gibt Webseitenbetreiber, die einen womöglichen Aufenthalt in der Google Sandbox mit in ihre Optimierungsarbeit einkalkulieren und von Anfang an so viele Backlinks aufbauen wie möglich. Allgemein betrachtet, sollte davon abgesehen werden, eine Webseite auf eine wie auch immer "aggressiv" ausgerichtete Art und Weise zu optimieren. Es kann durchaus auch mal 12 Monate dauern, bis man aus der Sandbox wieder entlassen wird und es steht immer noch nicht genau fest, welche Konsequenzen hieraus entstehen können. Welche Art des Linkaufbaus Sie letztendlich wählen, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen, es könnte jedoch gut sein, dass ein einmaliger Aufenthalt in der Google Sandbox auch einen dauerhaften Einfluss auf das Ranking einer Webseite hat.

In der Anfangsphase des Linkaufbaus sollten generell gesehen eher wenige, d.h. maximal 2-5 Links pro Woche gesetzt werden, da die Gesamtzahl der Links einer Webseite nicht sprunghaft sondern eher kontinuierlich zunehmen sollte.

Bei einem natürlich wirkenden Linkaufbau ist es zudem eher selten der Fall, dass ein hoher Prozentsatz der Backlinks einer Webseite aus nur einem Bereich, z.B. nur aus dem Footer einer Seite stammt. Weil derartige Bereiche oft auch für getauschte oder gar gekaufte Links verwendet werden, werden diese Links von den Suchmaschinen in der Regel auch nicht so stark gewertet wie z.B. die Links aus dem Text einer Seite. Das Gleiche gilt für zu viele Links von immer wieder den gleichen Domains oder der IP-Adresse eines Webservers.

Versuchen Sie immer, ein natürliches Verhältnis zwischen der Qualität Ihrer Webseite und den auf sie verweisenden Links aufrecht zu erhalten. Das Gleiche gilt für Linktexte. Wenn ein hoher Prozentsatz der Linktexte Ihrer Seite gleich ist, gehen Suchmaschinen irgendwann davon aus, dass Sie als Webseitenbetreiber der Initiator dieser Links waren. Die Linktexte bei natürlich generierten Links sind aufgrund des Themas einer Webseite zwar meistens immer ähnlich, nie aber wirklich gleich. Bieten Sie den Betreibern anderer Webseiten ruhig einige unterschiedliche Möglichkeiten der Verlinkung Ihrer Webseite an, gestalten Sie diese aber immer so, dass man stets genügend Auswahlmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Linktexten hat.

Auch die Linkziele der externen Links einer Webseite sollten variieren. Natürlich entstandene Links verlinken z.B. oft nur auf eine ganz bestimmte Unterseite, da hauptsächlich eben nur die dort enthaltenen Informationen für den Besucher der verlinkenden Seite interessant waren. Im Verlauf eines professionell aufgebauten Linkaufbaus sollten Sie zwar immer wieder auch einige Links auf die Startseite Ihrer Internetpräsenz setzen, dieses jedoch nicht zu oft. Da sich der PageRank bzw. die "Linkpower" einer Webseite gleichmäßig auf deren Unterseiten verteilt, wirken sich Startseitenlinks immer noch am stärkten auf das Ranking einer Webseite aus.

Das Verhältnis von eingehenden und ausgehenden Links ist ebenfalls ein wichtiger Rankingfaktor. Suchmaschinen erkennen wiederkehrende Muster innerhalb der Verlinkungstruktur einer Webseite immer besser. Wenn Sie z.B. bei einem Linktausch einen Link zu der Webseite Ihres Linkpartners setzen und dieser den Link zu Ihrer Seite dort mehr oder weniger gleichzeitig einfügt, registrieren Suchmaschinen diese Form der Vernetzung, auch reziproke Verlinkung genannt. Sie gehen davon aus, dass hier wahrscheinlich nur Links getauscht wurden und werten beide Links unter Umständen entsprechend auch etwas ab.

Auch wenn einige Experten behaupten, eine gegenseitige bzw. reziproke Verlinkung bringe fast gar nichts mehr, achten die meisten Suchmaschinen natürlich durchaus schon noch darauf, ob es sich um "einmalig" getauschte Links zwischen Freunden bzw. Partnern handelt, oder das ständige Hin und Hergetausche zwischen immer wieder den gleichen Webseiten eher einem "gezielten" Manipulationsversuch gleichkommt.

Der PageRank, nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor der Suchmaschine Google, kann durch das Kaufen von Links leicht manipuliert werden. Aus diesem Grund arbeiten Suchmaschinen vermehrt auch daran, die durchschnittliche Qualität einer Webseite auch ohne Berücksichtigung deren Verlinkung bestimmen zu können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein natürlich wirkender Linkaufbau nie wirklich strukturiert bzw. linear verläuft. Es kommt z.B. vor, dass eine Webseite aufgrund eines neu veröffentlichten Artikels eine Reihe neuer Backlinks nahezu zeitgleich erhält. Auf der anderen Seite kann es natürlich auch passieren, dass eine Seite lange Zeit keinen einzigen Link erhält. Suchmaschinen wissen, welche Seiten welches Themas wie häufig verlinkt werden und kennen natürlich auch diejenigen Seiten, die obgleich einer hohen Qualität nur selten verlinkt werden.

Wenn Sie selbst einen natürlichen Linkaufbau "simulieren" möchten, gilt es zwar einige grundsätzliche Tipps zu beachten, Sie sollten jedoch nie zu "strukturiert" vorgehen. Einfacher wird der Linkaufbau, wenn Sie gleich mehrere Webseiten betreiben und Sie die Links dort ein wenig variieren können...