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Linkaufbau

Der richtige Linkaufbau ist einer der wichtigsten Faktoren bei einer Suchmaschinenoptimierung. Spätestens seit der `Existenz´ der Google Sandbox, einem Filter innerhalb des Algorithmus, welcher neue Webseiten, die zu viele Links in zu kurzer Zeit erhalten, in den `Sandkasten´, d.h. an das Ende der für die Seiten relevanten Suchergebnisse befördert, sollte immer ein natürlicher bzw. natürlich wirkender Linkaufbau angestrebt werden. Hierbei gibt es einige Punkte, die Sie in jedem Fall beachten müssen.

Gerade bei einer neuen Webseite sollten anfangs nicht zu viele bzw. zu starke externe Links gesetzt werden. Eine normale Webseite, die z.B. schon nach wenigen Tagen 50 starke Backlinks besitzt, und daher theoretisch hoch gelistet werden müsste, wird von den Suchmaschinen, insbesondere von Google, abgestraft.

In der Anfangsphase dürfen nur wenige, d.h. 2-5 Links pro Tag gesetzt werden, da die Gesamtzahl der Links nicht abrupt, sondern kontinuierlich zunehmen sollte. Es gibt Webseitenbetreiber, die einen eventuellen Aufenthalt in der Google Sandbox mit in ihre Optimierungsarbeit einkalkulieren und von Anfang an so viele Links setzen, wie möglich. Es dauert meistens nicht länger als 3-6 Monate, bis der Filter nicht mehr greift, bzw. bis die Seite wieder normal gerankt wird.

Welche Art des Linkaufbaus Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen. Es könnte jedoch sehr gut sein, dass ein einmaliger Aufenthalt in der Sandbox dauerhaften Einfluss auf das Ranking einer Webseite hat. Bei einem natürlichen Linkaufbau ist es zudem selten der Fall, dass ein hoher Prozentsatz der externen Links aus einem Bereich, z.B. aus dem Footer der verlinkenden Webseiten stammt. Weil dieser Bereich oft für gekaufte bzw. getauschte Links verwendet wird, werden diese Links von den Suchmaschinen in der Regel nicht so stark gewertet. Das Gleiche gilt für viele Links von der gleichen Domain oder IP-Adresse.

Da z.B. die meisten Footerlinks oft auf allen Webseiten einer Internetpräsenz angezeigt werden, erhalten Sie zwar augenscheinlich sehr viele Links auf einmal, deren Gewichtung bzw. Stärke ist jedoch oft nur sehr gering. Versuchen Sie immer, ein natürliches Verhältnis sowohl der verlinkenden Seiten, als auch der Linkpositionen auf diesen Seiten herzustellen. Letzteres gilt auch für die Linktexte. Wenn ein hoher Prozentsatz der Linktexte gleich ist, gehen die Suchmaschinen davon aus, dass Sie als Webseitenbetreiber Initiator dieser Links waren. Die Linktexte bei einem natürlichen Linkaufbau sind aufgrund der Thematik einer Webseite zwar immer ähnlich, nie aber gleich. Bieten Sie den Webseitenbetreibern anderer Seiten immer einige unterschiedliche Textmöglichkeiten zur Auswahl. Wenn Sie Linktextvorschläge direkt auf Ihrer Webseite einbinden, bedeutet dieses, dass Sie die Linktexte in regelmäßigen Abständen ändern müssen.

Die Zieladressen der externen Links sollten, um einen natürlich wirkenden Linkaufbau zu gewährleisten, ebenfalls variieren. Viele natürliche Links verlinken z.B. nur auf eine bestimmte Unterseite einer Webpräsenz, da nur die dort enthaltenen Informationen für den Besucher der verlinkenden Seite interessant sein könnten. Am

Anfang eines organisierten Linkaufbaus sollten Sie natürlich zunächst einmal einige Links auf die Startseite Ihrer Internetpräsenz setzen, Sie können jedoch zwischendurch auch einige Unterseiten verlinken. Da sich die Linkpower bzw. der PageRank, vorausgesetzt Ihre Webseite hat eine gut strukturierte interne Verlinkung, gleichmäßig verteilt, wirken externe Links auf die Unterseiten indirekt auch auf das Ranking Ihrer Startseite bzw. der gesamten Webseite. Das Verhältnis von eingehenden Links zu ausgehenden Verweisen ist ebenfalls ein wichtiges Rankingkriterium. Suchmaschinen erkennen gewisse Muster innerhalb der Verlinkung. Wenn Sie z.B. bei einem Tausch einen Link zu der Webseite Ihres Partners setzen und dieser den Link Ihrer Webseite einfügt, registrieren die Suchmaschinen diese Vernetzung, auch reziproke Verlinkung genannt. Sie gehen davon aus, dass hier eventuell Links getauscht wurden und werten beide Links unter Umständen entsprechend ab.

Auch wenn einige Experten behaupten, eine gegenseitige bzw. reziproke Verlinkung bringt keine Nachteile mit sich, wird bei einigen Suchdiensten durchaus darauf geachtet, ob es sich um getauschte, gekaufte oder echte Links handelt. Der PageRank, mit einer der wichtigsten Rankingfaktoren der Suchmaschine Google, kann durch das Tauschen und Kaufen von Links leicht manipuliert werden. Aus diesem Grund wird verstärkt daran gearbeitet, etwaige Links zu erkennen und abzuwerten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein natürlich wirkender Linkaufbau niemals klar strukturiert bzw. linear verläuft. Es kommt z.B. vor, dass eine Webseite aufgrund eines neu eingestellten und wirklich interessanten Artikels, viele Backlinks in sehr kurzer Zeit erhält. Auf der anderen Seite kann es passieren, dass eine Seite lange Zeit keinen neuen Verweis bekommt. Genauso verhält es sich mit den Linktexten und den Zieladressen.

Wenn Sie selbst einen natürlichen Linkaufbau `simulieren´ möchten, gilt es zwar einige grundsätzliche Regeln zu beachten, Sie sollten jedoch auf keinen Fall zu strukturiert vorgehen, da Suchmaschinen diese Strukturen erkennen. Bedeutend einfacher wird der Linkaufbau, wenn Sie mehrere Webseiten betreiben und Sie die Links bzw. Adressen variieren können...