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Mehr Transparenz im Ranking bei neuer Besteuerung von Anzeigen

SEO  |  Uwe Tippmann  |  , 14:25 Uhr  |  4 Kommentare

SEO bleibt spannend. Wie das ZDF Frontal21 Magazin in einer Pressemitteilung heute verlauten lies, werden in Bayern erste Steuerbescheide verschickt, die eine Quellensteuer von 15% auf die Umsätze mit Anbietern wie Google fordern. Laut PR Meldung bis zu sieben Jahre rückwirkend. Gleichzeitig hat die EU neue Standards geschaffen, welche mehr Transparenz für das Ranking von Suchmaschinen schafft, damit Verkäufer wissen, wie Sie ihre Präsenz optimieren können. Im Wortlaut heißt es dazu:

Transparentes Ranking. Marktplätze und Suchmaschinen müssen die wichtigsten Parameter offenlegen, die sie für das Ranking von Waren und Dienstleistungen auf ihrer Website verwenden, damit die Verkäufer wissen, wie sie ihre Präsenz optimieren können. Ferner wird für die Verbraucher klar ersichtlich sein, wenn für angezeigte Suchergebnisse bezahlt wurde. Die Vorschriften sollen den Verkäufern helfen und die Manipulation des Rankingsystems vermeiden. Quelle: EU

EUVereinfacht gesagt ein schönes Förderprogramm für 2020 für alle SEO Agenturen -> Ads teurer + mehr Transparenz im Ranking = SEO²

Zeitlicher Ablauf der Umsetzung dieser Standards:

Die neuen Vorschriften werden 12 Monate nach ihrer Annahme und Veröffentlichung in Kraft treten und innerhalb von 18 Monaten danach einer Überprüfung unterzogen. So wird sichergestellt, dass sie mit dem sich rasch entwickelnden Markt Schritt halten. Die EU hat außerdem eine spezielle Beobachtungsstelle für Online-Plattformen eingerichtet‚ um die Entwicklung des Marktes und die wirksame Umsetzung der Vorschriften zu überwachen. Quelle: PR-Meldung EU

Ich befürchte jedoch, dass es da noch einen Haken geben wird :)

Mehr zum Thema: 

 

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Kommentare zu Mehr Transparenz im Ranking bei neuer Besteuerung von Anzeigen:

  1. Stephan says:

    Keine Panik. Nur weil ein/mehrere Finanzamt/Finanzämter eines Bundeslands Steuerbescheide bescheiden, heißt das noch lange nicht, dass das juristisch rechtmäßig ist. Vermutlich würde die Einführung einer Quellensteuer unbillig und dahingehend dann rechtswidrig sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht durchgeht und der BFH das nicht anerkennt. Juristisch ist das etwas komplexer als einfach zu sagen: Jo, wir machen jetzt einfach mal ne Steuer, die sich der Kleingewerbetreibende von Google wiederholen sollen, nur weil wir (der Staat) es selber nicht hinkriegen, Google und Co. zu besteuern.

  2. C. Freytag says:

    Ihr SEO-Agenturen meint also ihr werdet mehr verdienen? Ob die Transparenz kommt, bleibt ja die Frage. Auf jeden Fall ziemlich dumm diese Quellensteuer zu bejubeln. Ich werde als Konsequenz kein AdWords oder Facebook mehr schalten. Viele werden ähnlich denken. Wenn diese Quellensteuer so kommt, ist einfach es nur Abzocke auf dem Rücken der Mittelständler und KMUs. Ob dann jemand noch mehr Geld für SEO-Agenturen hat, ich glaube nicht. Google wird mit Sicherheit keine 15% erstatten. Und 15% auf Preise raufhauen, wird nicht immer einfach so möglich sein.

  3. Dominik Stein says:

    „Transparentes Ranking. Marktplätze und Suchmaschinen müssen die wichtigsten Parameter offenlegen, die sie für das Ranking von Waren und Dienstleistungen auf ihrer Website verwenden, damit die Verkäufer wissen, wie sie ihre Präsenz optimieren können. „

    Meiner Meinung nach blanker Hohn der EU. Die Faktoren für gute Rankings sind sehr wohl bekannt. Klar muss man in vielen Fällen versuchen Äußerungen Googles richtig zu interpretieren, allerdings gibt es genügend Richtlinien und Empfehlungen die einem recht deutlich sagen worauf Wert gelegt werden soll. Die Sache ist aber, dass Sie von den meisten nicht richtig umgesetzt wird.

    Wir hatten schonmal ein Google das recht offen mit den Faktoren gür gute Rankings umgegangen ist. Was daraus folgte: Die massenhafte Manipulation der Suchergebnisse. Dadurch waren Suchmaschinen mehr oder weniger gezwungen, Faktoren nicht mehr so öfffentlich zu machen.

    Transparenz wird kleineren Betrieben also meiner Meinung nach nicht helfen. Es werden eher die großen Unternehmen davon profitieren, wie es auch schon in der Vergangenheit der Fall war.

  4. Frank Romeike says:

    Mehr Transparenz ist gut! Mal schauen wie sich die EU da gegenüber Google & Co dursetzen wird.
    Die Geschichte mit der nachträglichen, rückwirkenden Versteuerung ist aber echt der Knaller!
    Wenn das gerichtlichen Bestand haben sollte und Schule macht kann das für eine große Zahl kleinerer Unternehmen ruinös sein.
    Da wird der Versuch von den großen doch noch Steuern zu kassieren zum Bummerang für unsere eigene Wirtschaft. Nett gemeint aber entweder nicht zu Ende gedacht oder sogar wissentlich wirtschaftsschädigend.

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